Austragungsort ist diesmal Wien, nachdem Österreich den Wettbewerb im vergangenen Jahr gewonnen hat. Sänger JJ holte mit „Wasted Love“ den Sieg und sorgte dafür, dass der ESC erstmals seit 2015 wieder in der österreichischen Hauptstadt stattfindet.
Favoriten Eurovision Song Contest 2026
Musikalisch gilt Finnland aktuell als heißester Kandidat auf den Sieg – zumindest, wenn man nach den Eurovisionworld-Wettquoten geht.
Linda Lampenius & Pete Parkkonen treten mit „Liekinheitin“ an und setzen auf eine Mischung aus Elektro-Pop und Violine.
Direkt dahinter werden Griechenland und Dänemark gehandelt. Griechenlands Act Akylas bringt mit „Ferto“ einen modernen Dance-Track auf die Bühne, während Dänemark mit Søren Torpegaard Lund und „Før Vi Går Hjem“ auf große Gefühle und eine eher klassische ESC-Show setzt.
Deutscher Beitrag: Sarah Engels
Für Deutschland geht dieses Jahr Sarah Engels mit dem Song „Fire“ ins Rennen – ein Song, der vielen gute Laune machen dürfte. Gegenüber ESC-Kompakt meinte Sarah zu ihrem Auftritt:
„Ich möchte es einfach genießen. Es wird eine einmalige Erfahrung sein. Der Druck ist eher von außen. Ich bin mittlerweile so angstfrei, dass ich mich so freue, dort hinzugehen.“
Übrigens ist es auch organisatorisch ein kleiner Neustart: Die Verantwortung für den ESC innerhalb der ARD liegt seit diesem Jahr nicht mehr beim NDR, sondern beim SWR.
Diskussionen um Israel
Neben der ganzen Vorfreude wurde schon vor dem eigentlichen Wettbewerb nicht nur über Musik gesprochen. Wie bereits in den vergangenen Jahren sorgt die Teilnahme Israels erneut für Diskussionen.
Die Europäische Rundfunkunion entschied Ende 2025 nach einer Abstimmung der Mitgliedssender, dass Israel weiterhin am ESC teilnehmen darf. Gleichzeitig wurden die Voting-Regeln von der EBU verschärft, nachdem es zuletzt immer wieder Vorwürfe um mögliche Manipulationen gab.
Trotzdem bleibt die Lage angespannt: Mit den Niederlanden, Island, Irland, Slowenien und Spanien haben sich gleich mehrere Länder aus Protest vom Wettbewerb zurückgezogen. Besonders der Ausstieg Spaniens sorgt für Aufmerksamkeit, weil das Land zu den sogenannten „Big 5“ gehört und damit eigentlich automatisch fürs Finale qualifiziert gewesen wäre.
Diskutiert live bei MixTalk!
Auch nach 70 Jahren ist der ESC für viele immer noch ein sehr besonderes Event. Zwischen Favoriten, Memes, Protesten und Ohrwürmern zeigt sich jedes Jahr aufs Neue, warum der Wettbewerb Millionen Menschen begeistert – und manchmal auch spaltet.
Und genau diesen Hype und diese Vorfreude möchten wir mitnehmen und genau darüber mit euch diskutieren! Wir schauen uns verschiedene Beiträge an, sprechen über Tops und Flops und spekulieren, wer am Ende das Rennen macht und welchen Platz Deutschland wohl einfahren wird?
Checkt dazu am Mittwoch, 13. Mai, den ARD Twitch-Kanal aus, seid im Chat am Start oder schaltet euch via Stream Together direkt LIVE in unseren Stream, um mitzudiskutieren! Zu Gast: Mikkel Robrahn (Podcaster "Das Dilettantische Duett"), Content-Creatorin Desy sowie ESC-Expertin Aida Hollje. Unser Host Chris und wir freuen uns auf einen spannende Austausch!