Durch Gaming aus der Einsamkeit

Kann Gaming gegen Einsamkeit helfen?

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Von Autor/in Chris Kappaun

Die Wintermonate sind diese Zeit, in denen sich alles ein bisschen grauer anfühlt. Die Tage sind kurz, die Abende lang – und viele ziehen sich zurück. Genau dann wird Gaming für manche zum echten Rettungsanker: nicht nur Zeitvertreib, sondern ein Ort, an dem man sich weniger allein fühlt.

Denn mal ehrlich: Zockt man wirklich allein, wenn man gleichzeitig mit Freunden im Voice hängt, zusammen Quests erledigt oder sich über den letzten Bossfight aufregt? Oft entsteht in Onlinewelten genau das, was im Alltag manchmal fehlt – Gemeinschaft.

Gaming kann beides: Es kann uns verbinden oder isolieren – je nachdem, wie und mit wem wir spielen. Es macht einen Unterschied, ob man stundenlang solo durch eine Open World streift oder im Team eine Mission plant, bei der jeder auf jeden angewiesen ist.

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Rettet Gaming uns vor Einsamkeit – oder macht es alles nur schlimmer? | SWR MixTalk ⁨ @RoraniaYT

Viele finden gerade über Spiele Anschluss. Discord-Server, Clans, Gilden oder ganz einfach Zufallsbegegnungen im Matchmaking – daraus können echte Freundschaften entstehen, die oft stabiler sind als manche Real-Life-Bekanntschaft. Besonders für Menschen, die sich im Alltag schwertun, neue Kontakte zu knüpfen, können Gaming-Communitys ein echtes soziales Netz sein.

Natürlich gibt’s auch die Kehrseite: Wenn Gaming nur noch Flucht ist, kann es Einsamkeit verstärken. Aber genutzt als Brücke – nicht als Mauer – wird es zu einem Ort, an dem man sich gesehen fühlt.

Am Ende ist Gaming genau das, was man daraus macht: ein Solo-Run gegen die Stille oder ein gemeinsames Abenteuer gegen das Gefühl, allein zu sein. Und manchmal reicht schon ein spontanes „GG“ im Chat, um zu merken: Da draußen zockt jemand mit dir.

Wie sieht das bei euch aus – hilft euch Gaming gegen Einsamkeit? Und habt ihr schon echte Freundschaften übers Online-Gaming schließen können?

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Chris Kappaun