Die Justizreporter*innen

Das Ende der Informationsfreiheit? Das IFG und seine Änderungen

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Von Autor/in Elena Raddatz, Philipp Nickert

Seit 2006 ermöglicht das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) natürlichen und juristischen Personen, Informationen von Bundesbehörden zu bekommen. Für solche Anfragen gibt es aktuell keine großen Hürden. Durch das IFG wurden beispielsweise die Masken-Deals von Jens Spahn und der Maut-Skandal von Andreas Scheuer aufgedeckt. Die Bundesregierung plant jetzt allerdings, das IFG zu reformieren, als Argument wird der Bürokratieabbau angeführt. So sollen beispielsweise nur noch natürliche Personen anfragen dürfen, die ein besonderes Interesse nachweisen können. Außerdem sollen die Namen in Dokumenten pauschal geschwärzt werden. Die umfassenden Änderungen stoßen auf große Kritik bei Journalist:innen und NGOs. Plattformen wie "FragDenStaat" würde damit ihre Existenzgrundlage entzogen. Sind diese Änderungen politisch realistisch und rechtlich möglich? Ist Bürokratieabbau wichtiger als umfassende Informationsfreiheit? Wir sprechen mit Maximilian Pichl, Professor an der Frankfurt University of Applied Sciences. Er leitet seit 2025 gemeinsam mit "FragDenStaat" das Projekt "Rechtskämpfe um Informationsfreiheit".

Podcast-Tipp: 0630 - der News-Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/0630-der-news-podcast/urn:ard:show:6ee1f347f4e3de26/

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