Laut Riot Games erreichte LoL im Peak 2019 monatlich über 100 Millionen aktive Spieler*innen weltweit. League-Events haben ganze Hallen gefüllt, den E-Sport groß gemacht und uns stundenlang tilten lassen.
Wie viele von euch zocken heute noch wirklich regelmäßig LoL?
Der große Hype scheint zu bröckeln. Neue Riot-Titel wie „Valorant“ ziehen Spieler an und werden zu einer echten Konkurrenz.
Und die Kritik an LoL? Laut! Toxische Community, alte Engine, Balance-Probleme, Monotonie. Was ist aus dem Spiel geworden, das mal ganze Abende gefressen hat?
Stirbt League of Legends langsam? Und wie geht’s euch – Hype vorbei?
Nostalgie vs. Realität
Viele Spieler*innen erinnern sich an die Anfänge zurück: spontane 5er-Abende mit Freundeskreisen, epische Pentakills und die erste Euphorie, als Worlds im Mainstream angekommen sind. Heute hingegen wirkt vieles „abgespielt“. Wer einmal 1.000 Stunden auf der Kluft verbracht hat, kennt die Meta, die Champions und auch die Frustrationen.
Die neuen Konkurrenten
Es sind nicht nur „Valorant“ oder andere Riot-Projekte, die LoL Konkurrenz machen. Auch Games wie Fortnite, Apex Legends schaffen es, die Aufmerksamkeit abzugreifen. Spieler*innen sind heute viel mobiler unterwegs – das nächste große Spiel ist nur einen Download entfernt. Die Chancen, schnell ein noch besseres Game zu finden, sind dadurch gestiegen.
Der E-Sport
Während die Spielerzahlen gefühlt stagnieren, bleibt die E-Sport-Szene ein Highlight. Die Worlds ziehen immer noch Millionen Zuschauer weltweit an, große Arenen sind ausverkauft, und für viele Spieler*innen ist eine große Karriere in LoL nach wie vor ein Traum. Doch selbst hier wird es schwerer, die ganz große Begeisterung aufrechtzuerhalten. Die Frage ist: Reicht E-Sport allein, um ein Spiel am Leben zu halten?
Hoffnung auf Veränderung
Riot arbeitet kontinuierlich an Patches, Reworks und neuen Champions. Aber reicht das noch aus? Eine modernere Engine, ein stärkeres Anti-Toxizitäts-System oder sogar ein größerer Schritt – wie ein League of Legends 2 – sind Forderungen, die man immer öfter hört.