53 Prozent der Teilnehmenden der ARD Mitmachaktion #besserwohnen geben an, schon einmal auf einen Umzug verzichtet zu haben, weil sie keine passende oder bezahlbare Wohnung gefunden haben.
Ein ähnliches Bild zeigt auch eine Zusatzfrage des Recherchenetzwerks Correctiv im Rahmen der ARD-Umfrage: Rund die Hälfte der Befragten würde ihre Wohnsituation eigentlich gern verändern – etwa mehr oder weniger Platz haben –, traut sich diesen Schritt wegen der hohen Kosten aber nicht zu.
Das ist ein Beispiel für den sogenannten „Locked-in-Effekt“: Ältere Menschen würden sich gern verkleinern, Jüngere zieht es in die Stadt – doch für beide bleibt die Wohnungssuche oft erfolglos.
Die Befragung ist nicht repräsentativ, gibt aber ein Stimmungsbild der Mieterinnen und Mieter in Deutschland wieder.