Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist der Karlsruher SC noch ungeschlagen in dieser Spielzeit. Sechs Tage nach dem 0:0 im Südwest-Derby beim 1. FC Kaiserslautern tritt die Mannschaft am Freitag (18:00 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Zweitliga-Absteiger Preußen Münster an.
Broschinski und Fukuda bereit?
Personell sieht es beim KSC wieder besser aus. Nach seiner frühen Auswechslung im Südwest-Schlager beim FCK steht Moritz Broschinski voraussichtlich schon wieder zur Verfügung. "Wir sind sehr guter Dinge, dass der Mo voll einsatzfähig sein wird", sagte Trainer Maximilian Senft auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Der Angreifer absolvierte nach seinen Oberschenkelproblemen wieder das komplette Mannschaftstraining.
Auch Shio Fukuda, der wegen muskulärer Probleme bislang aussetzen musste, trainierte die gesamte Woche mit. "Ich bin ein Ticken optimistischer als letzte Woche", sagte Senft über die Einsatzchancen des Japaners.
Meyer vor nächster Bewährungsprobe?
Damit entspannt sich die personelle Situation in der Karlsruher Offensive allmählich. Zumal beim torlosen Remis auf dem Betzenberg auch der erst 17 Jahre alte John Davis Meyer ein gutes Profidebüt ablieferte. "Er hat gezeigt, wie viel Freude und Lust er auf erfolgreiche Spiele hat und wie wenig ängstlich er agiert", sagte Senft.
Meyer sei "ein total bodenständiger Junge", der seine Chance zu schätzen wisse. "Das macht ihn auch so sympathisch." Auch in Münster könne das Talent wieder "eine wichtige Rolle spielen".
Elfmeter standen auf dem Trainingsplan
Vor dem Gegner warnt der KSC-Coach trotz des Klassenunterschieds. "Es ist natürlich ein sehr schwieriges Los für die erste Pokalrunde", sagte Senft und hob vor allem die Standards des Drittligisten hervor. Auf ein mögliches Elfmeterschießen haben sich die Karlsruher übrigens vorbereitet.