Der 1. FC Kaiserslautern geht mit Trainer Markus Anfang in die entscheidenden Wochen der 2. Bundesliga - zumindest vorerst. Der TV-Sender "Sky" und später auch "Sport1" hatten gemeldet, dass sich die Führungsetage rund um Geschäftsführer Thomas Hengen und Markus Anfang am Dienstag zu einer Aussprache getroffen haben. Dort soll es auch um die Zukunft des Cheftrainers gegangen sein, sogar über die Option einer sofortigen Trennung wurde spekuliert. Nun berichtet die "Bild", dass es erstmal mit Anfang weitergehen soll. Eine sofortige Trennung sei zwar von niemandem ausgeschlossen, aber auch nicht unbedingt gewünscht worden sein.
Das Ergebnis laut Bericht: "Ein sofortiger Rauswurf von Anfang war Thema. Doch nach der Sitzung einigten sich alle darauf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen - und alles für den Aufstieg zu geben!"
Gerüchte um Schalke-Engagement am Montag
Bereits am Montag hatte ein Bericht von Sky für Wirbel gesorgt, in dem es hieß, dass der FC Schalke 04 nach einem Nachfolger für Kees van Wonderen sucht und dabei Markus Anfang auf dem Zettel habe. Der Vertrag des FCK-Trainers läuft bis 2026, eine Ausstiegsklausel enthält er nicht.
Anfang hatte den Trainerposten bei den Roten Teufeln im Sommer 2024 als Nachfolger von Friehelm Funkel übernommen. Unter seiner Leitung spielte der FCK eine stabile Saison, in 30 Partien wurden 13 Siege eingefahren. Bis vor wenigen Wochen mischte der FCK noch forsch mit im Rennen um den direkten Bundesliga-Aufstieg, nach einer Form- und Ergebnisdelle scheint nur noch das Erreichen des Relegationsplatzes möglich.
Drei Niederlagen nacheinander
Der FCK ist nach 30 Spieltagen Tabellensiebter - mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz drei. Die direkten Aufstiegsplätze sind in etwas weitere Ferne gerückt, nach zuletzt drei Niederlagen gegen Magdeburg (0:2), Nürnberg (1:2) und Braunschweig (0:2) liegen die Pfälzer sieben Punkte hinter dem Zweitplatzierten Hamburger SV.