TSG bleibt an Top Drei dran

Hoffenheimerinnen lösen Aufgabe gegen Schlusslicht Jena souverän

Die TSG Hoffenheim hat am 14. Bundesliga-Spieltag gegen Tabellenschlusslicht Carl Zeiss Jena einen ungefährdeten Heimsieg eingefahren. Es ist der dritte TSG-Erfolg im dritten Spiel im Dezember 2025.

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Stand

Von Autor/in Sophie Salmen

Souveräner Heimerfolg für die Fußballerinnen der TSG Hoffenheim: Gegen den Tabellenletzten Carl Zeiss Jena gewannen die Kraichgauerinnen am Samstag (20.12.) mit 5:1 (1:0). Die Tore für die TSG schossen Selina Cerci mit einem Doppelpack (10. Minute, 62.), Melissa Kössler (53.), Franziska Harsch (60.) und Chiara Hahn (79.). Für Jena traf Nelly Juckel (77.) per Foulelfmeter. Durch den Erfolg springen die Hoffenheimerinnen in der Bundesliga-Tabelle vorerst auf Platz vier und halten den Anschluss an die Champions-League-Qualifikationsplätze. Jena hingegen beendet das Kalenderjahr auf dem letzten Tabellenplatz.

Cerci besorgt frühe Hoffenheimer Führung

Das Team von Interims-Trainer Thomas Johrden, der nach zwei Erfolgen gegen Union Berlin (3:0) und RB Leipzig (3:2) keine personellen Wechsel in der TSG-Startelf vornahm, erwischte einen sehr guten Start. In der 10. Minute gab es die erste Ecke für die Gastgeberinnen. Valesca Ampoorter brachte den Ball perfekt in den Jenaer Strafraum, wo Cerci mit einem gut platzierten Kopfball aus sechs Metern zum 1:0 einnickte. Die Führung brachte den TSG-Fußballerinnen Sicherheit, sie dominierten die Partie im Mittelfeld, ließen eine mögliche höhere Führung vor der Pause aber liegen.

Der Tabellenletzte aus Jena, der erst am vergangenen Spieltag den ersten Saisonsieg einfahren konnte (1:0 gegen Köln), entwickelte lange keine Torgefahr. Erst nach einer halben Stunde musste TSG-Torhüterin Laura Dick das erste Mal eine scharfe Flanke in den Strafraum abfangen. Darüber hinaus blieben die Gäste aber in der Offensive harmlos, die Pausenführung der TSG war absolut verdient.

Hoffenheim macht nach der Pause alles klar

Nach dem Seitenwechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild. Die Kraichgauerinnen hatten das Spiel im Griff, während die Mittel bei Jena limitiert waren. Knappe zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff erhöhte die TSG: Lisann Kaut ging mit einem schönen Sololauf durchs Mittelfeld und passte links heraus auf Cerci, die wiederum die im Strafraum frei stehende Kössler bediente. Kössler hatte dann keine Probleme, den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 im Jenaer Tor unterzubringen.

Damit war der Bann bei Hoffenheim endgültig gebrochen. Jenas Toma Ihlenburg verspielte im Aufbauspiel den Ball gegen die aufmerksame Harsch, die frei aufs Tor zulief und ins lange Eck traf (60.). Und keine zwei Minuten später quasi eine Blaupause zum dritten Tor: Kössler setzte Ihlenburg unter Druck, deren Rückpass auf ihre Torhüterin zu kurz geriet. Cerci fing den Ball ab, umkurvte Janninng und schnürte den Doppelpack zum 4:0.

Juckel per Elfmeter zum einzigen Treffer für Jena

Jena konnte im Anschluss nur noch Ergebniskosmetik betreiben - und profitierte dabei von einer schmeichelhaften Strafstoßentscheidung. Harsch berührte ihre Gegenspielerin Helen Börner im Strafraum leicht, die die Einladung dankend annahm und fiel. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Juckel zum 1:4 aus Jenaer Sicht.

Hoffenheim ließ sich durch den Gegentreffer jedoch gar nicht aus dem Konzept bringen. Zwei Minuten später zog die eingewechselte Hahn von der linken Seite nach innen und schlenzte von der Strafraumkante schön ins rechte obere Eck - ihr Debüt-Treffer in der Bundesliga und der Schlusspunkt beim ungefährdeten 5:1-Sieg der Kraichgauerinnen.

TSG im Januar 2026 gegen Frankfurt

Für Hoffenheim und Jena steht jetzt erst einmal die Winterpause an. Zum Start ins neue Jahr muss die TSG am Sonntag (25.01., 15:15 Uhr) beim Konkurrenten um die Champions-League-Plätze Eintracht Frankfurt antreten. Für Jena geht es am Tag zuvor mit dem Heimspiel gegen das Spitzenteam VfL Wolfsburg weiter (24.01., 14 Uhr).