2. Bundesliga

Zwischen Wolfsburg-Auftakt und KSC-Heimspiel: FCK-Coach Lieberknecht zufrieden

Beim Auftakt-Remis in Wolfsburg verteidigt der 1. FC Kaiserslautern stark. Im ersten Heimspiel der Saison gegen Karlsruhe soll es auch im Angriff besser laufen.

Teilen

Stand

Der frühere Meistertrainer Karl-Heinz Feldkamp dürfte als Tribünengast beim gelungenen Saisonstart des 1. FC Kaiserslautern nicht schlecht gestaunt haben. Beim verdienten 0:0 beim von vielen Experten als Top-Favorit auf den Aufstieg gehandelten VfL Wolfsburg war der pfälzische Fußball-Zweitligist dem Gegner über 90 Minuten ebenbürtig und hätte mit ein wenig mehr Cleverness vor dem gegnerischen Tor sogar drei Punkte mitnehmen können.

"Wir bekommen langsam eine stabile Mannschaft zusammen. Die Intensität, die Leidenschaft, der Zusammenhalt und vor allem die Bereitschaft waren heute da. Wir konnten auch mit dem Ball Dinge kreieren. Perfekt wäre das Spiel aber gewesen, wenn wir es gewonnen hätten", sagte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht nach der von seiner Mannschaft über weite Strecken ausgeglichen gestalteten Partie.

Skyttä nutzt Chancen nicht

Der finnische Nationalspieler Naatan Skyttä hätte bei den rund 6.500 mitgereisten Fans zum gefeierten Mann des Abends werden können. Doch seine beiden Großchancen brachte Kaiserslauterns Spielgestalter nicht im Wolfsburger Tor unter. Nach sieben Minuten scheiterte Skyttä an Wolfsburgs Keeper Jakub Zielinski. Noch besser war seine Einschusschance nach der Halbzeitpause, als er alleine auf Zielinski zulief, dieser aber Skyttäs Abschluss glänzend parierte. 

"Bei der ersten Chance ist der Ball vielleicht etwas an meinen Füßen hängen geblieben. Über die zweite Chance werde ich wahrscheinlich noch in der Nacht nachdenken. Aber insgesamt war unsere Leistung heute gut", sagte Skyttä.

In Kaiserslautern freut man sich auf Karlsruhe

Wie schon in den Testspielen der Vorbereitung haderte auch Coach Lieberknecht mit der mangelnden Effizienz seines Teams: "Es ist wichtig, dass wir uns die Chancen erarbeiten. Die Jungs wollen die Tore machen, wir müssen uns aber einfach belohnen. Aber wenn man vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir hier ein 0:0 mitnehmen, hätten wir das wahrscheinlich unterschrieben." Das nächste Highlightspiel wartet auf die Roten Teufel bereits am kommenden Samstag (20.30 Uhr).

Im ersten Heimspiel der Saison gastiert dann der Karlsruher SC zum Südwestderby im wohl ausverkauften Fritz-Walter-Stadion. "Das Spiel gegen Karlsruhe ist natürlich etwas ganz Spezielles. Ich habe heute dem Trainer des KSC interessiert zugehört, der gesagt hat, dass sie das Spiel gewinnen wollen. Wir werden etwas dagegen haben und natürlich versuchen, das Spiel ebenfalls zu gewinnen", blickte Lieberknecht auf das kommende Wochenende voraus.

Erstmals publiziert am
Stand
Onlinefassung
Pirmin Styrnol

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir Ihnen, woher wir unsere Infos haben!