Luc Holtz ist nicht mehr Trainer von Waldhof Mannheim. Nach dem Sieg im bfv-Pokalfinale gegen den Lokalrivalen VfR Mannheim (3:0) sagte der 56-jährige Luxemburger im Interview mit SWR Sport, dass er den Vertrag mit dem Drittligisten auflösen werde.
Holtz' turbulente Tage bei Waldhof Mannheim
Der Luxemburger sprach von "turbulenten Tagen" in Mannheim, die sehr emotional gewesen seien. Das Pokalfinale sei das wichtigste Spiel für den Verein gewesen, das man gut hinbekommen habe, zeigte sich Holtz erleichtert. Der scheidende Coach bestätigte auf Nachfrage, dass neben einigen Spielern, die den Verein verlassen werden, "auch der Trainer" gehen werde.
Holtz hatte Mannheim am zweiten Spieltag der abgelaufenen Saison von Dominik Glawogger übernommen, der nach nur einem Punkt aus zwei Spielen gehen musste. Zwar konnte Holtz die ambitionierten Kurpfälzer kurzzeitig wieder in die obere Tabellen-Hälfte führen, musste sich am Ende der Saison jedoch mit 52 Punkten und Platz zehn zufriedengeben.
Wer Waldhof Mannheim in der kommenden Saison übernehmen wird, ist noch nicht bekannt. Über seine eigene Zukunft wollte Holtz keine konkrete Aussage machen. Waldhof-Stürmer Terrence Boyd sagte: "Wir sind alle dankbar, gerade was das Thema Menschlichkeit angeht in diesem ekligen Geschäft, ist er einer, der wirklich respektvoll mit seiner Mannschaft umgeht. Ich wünsche ihm nur das Beste."