Frauen-Bundesliga

Ojukwu und Stegemann grandios: SC Freiburg besiegt Nürnberg

Die Frauen des SC Freiburg feierten am Freitagabend einen Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg. Besonders in den Fokus spielte sich Nicole Ojukwu.

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Stand

Von Autor/in Martin Maibücher

Zum vierten Mal trafen der SC Freiburg und der 1. FC Nürnberg in der Frauen-Bundesliga aufeinander - zum ersten Mal konnte sich der Sport-Club am Ende durchsetzen. Beim 2:1-Sieg (13.3.) überzeugten Nicole Ojukwu mit einem Doppelpack und Greta Stegemann mit einer sensationellen Rettungstat.

Bei besten Fußball-Bedingungen im Breisgau gaben die Gastgeberinnen aus Freiburg den ersten Torschuss ab, der Distanzversuch von Svenja Fölmli nach drei Minuten landete jedoch deutlich über dem Nürnberger Kasten. Gefährlicher wurde es in der 8. Minute auf der anderen Seite, als Nürnberg in der gegnerischen Hälfte den Ball gewann und Emöke Papai im Strafraum blitzschnell abzog. Ihren Flachschuss musste SC-Keeperin Rebecca Adamczyk mit einer anspruchsvollen Parade entschärfen.

Ojukwu trifft zur Pausenführung für Freiburg

Obwohl beide Teams bemüht waren, immer wieder mit Tempo in Richtung Gegner-Tor zu kombinieren, blieben zwingende Torchancen lange Mangelware. In einer Phase kurz vor der Pause, als Nürnberg deutlich druckvoller agierte und sich zwei Halbchancen erarbeitete, schlug Freiburg zu. Lisa Kolb trieb in der 44. Minute einen Konter über die rechte Seiten voran, schlug dann einen Pass scharf ins Zentrum, wo Nicole Ojukwu den Ball technisch fein annahm und unhaltbar im FCN-Tor versenkte. Und beinahe hätte Ojukwu dem 1:0 noch vor der Pause ihren zweiten Treffer folgen lassen, ihren Schuss parierte Romero jedoch sehenswert.

Freiburg erst souverän, dann mit Mega-Rettungstat

In der zweiten Hälfte kontrollierte der SC Freiburg über weite Strecken das Spiel. Nürnberg kam kaum mehr zu Abschlüssen, der Sport-Club stand stabil und setzte gelegentlich offensive Nadelstiche. Einer davon führte in der 60. Minute beinahe zum 2:0, doch Luca Birkholz stand bei ihrem Fallrückzieher-Tor klar im Abseits.

Alles lief auf einen gemütlichen Sieg des SC Freiburg hinaus, da überschlugen sich in der Schlussphase die Ereignisse. In der 76. Minute umkurvte FCN-Angreiferin Papai die SC-Torhüterin Adamczyk und musste den Ball nur noch aus einem Meter ins leere Tor schießen. Doch die gerade erst eingewechselte Greta Stegemann rauschte heran und blockte den Ball in letzter Sekunde auf der Linie.

Ojukwu trifft doppelt, Miller macht es spannend

In der 81. Minute foulte dann Klara Senelius die Freiburgerin Lisa Karl im Strafraum, den fälligen Strafstoß verwandelte Ojukwu mit ihrem zweiten Treffer zum 2:0 (82.). Die Partie nun entschieden? Keineswegs. Nürnberg kam in der 83. Minute über die linke Seite nach vorne, Nastassja Lein bediente Papai, die auf Laura Miller ablegte. Miller traf den Ball optimal und verkürzte auf 1:2 aus Sicht der Nürnbergerinnen.

In den letzten Minuten warf Nürnberg nochmal alles rein, Freiburg verteidigte mit Leidenschaft und brachte den 2:1-Sieg über die Zeit. Damit feierten die Frauen des SC Freiburg ihren ersten Bundesliga-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg.

Freiburg und Nürnberg mit genügend Zeit zur Erholung

Sowohl die Frauen des SC Freiburg als auch des 1. FC Nürnberg haben mehr als eine Woche Regenerationszeit bis zum nächsten Ligaspiel, für beide geht es in der Bundesliga am 22. März (Sonntag) weiter. Freiburg reist zu RB Leipzig (Anstoß 14:00 Uhr), Nürnberg empfängt den 1. FC Köln (16:00 Uhr).