Fußball | 3. Liga

Niederlagen für Stuttgart und Hoffenheim

Die zweiten Mannschaften des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim mussten am Samstag in der 3. Liga bittere Niederlagen hinnehmen. Während Stuttgart hinten zu inkonsequent war, schwächte Hoffenheim sich selbst.

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Stand

Trotz einer ansprechenden Leistung muss sich die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart mit einer 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken abfinden. Den Toren von Elijah Krahn (4.), Florian Pick (13.) und Calogero Rizzuto (90.+5) konnten die Schwaben nur den Treffer von Noah Darvich (10.) entgegensetzen.

Stuttgarter Abwehr unsortiert

Der erste Nackenschlag kam schon in der vierten Minute: Vier Stuttgarter konnten den Ball nach einer Ecke nicht klären. Elijah Krahn nutzte das Wirrwarr und schoss aus etwa 15 Metern zur Saarbrücker Führung ein. Doch die Stuttgarter wehrten sich: Efe Korkut traf zunächst die Latte (8.), Noah Darvich zielte etwas genauer und traf zum 1:1-Ausgleich (10.). Doch die Freude währte nur kurz: Denn nur drei Minuten später nutzte Florian Pick eine weitere Panne in der VfB-Abwehr zur erneuten Saarbrücker Führung (13.).

Danach verflachte die Partie. Stuttgart spielte engagiert und setzte den Tabellendritten immer wieder unter Druck. Die besseren Chancen hatten jedoch die Saarbrücker. Rodney Elongo-Yombo scheiterte an Florian Hellstern (51.). Stuttgart mühte sich, doch den letzten Treffer erzielte Calogero Rizzuto in der Nachspielzeit (90.+5). Stuttgart rutscht durch die Niederlage auf Platz zwölf ab. Der 1. FC Saarbrücken kann hingegen zu den Spitzenplätzen aufschließen und profitiert von der Niederlage der TSG Hoffenheim gegen Verl.

Hoffenheim lässt sich von Verl den Schneid abkaufen

Dabei spielte die TSG Hoffenheim zunächst stark auf. Deniz Zeitler und Paul Hennrich bildeten beim Torjubel mit ihren Knien einen Thron für "König Amaimouni". Denn Ayoube Amaimouni-Echghouyab nutzte die zweite Hoffenheimer Chance zur Hoffenheimer Führung (15.). Hoffenheim war in fast allen Belangen überlegen, musste kurz vor der Pause dennoch den Ausgleich hinnehmen. TSG-Verteidiger Yannik Lührs traf nach einem Schuss von Oualid Mhamdi zum 1:1-Halbzeitstand ins eigene Tor.

Nach der Pause mussten die Hoffenheimer eine Weile auf die erneute Führung warten. Paul Hennrich nutzte einen Freistoß zum 2:1 (55.). Verl wurde in der Folge zwar besser, kam zu Chancen, doch Alessio Besio konnte den Ball nicht im Hoffenheimer Tor unterbringen (57. & 59.).

Llugiqi schwächt die TSG Hoffenheim

Allerdings machte Arian Llugiqi den Hoffenheimern das Leben plötzlich schwer: Innerhalb von zwei Minuten holte er sich von Schiedsrichter Timon Schulz erst Gelb und dann Gelb-Rot. Eine Weile konnte Hoffenheim den Vorsprung auch in Unterzahl halten, doch ein Doppelschlag von Jonas Arweiler (79.) und Oualid Mhamdi (81.) drehte das Spiel. Dominik Steczyk besiegelte in der Nachspielzeit die 2:4-Niederlage. Hoffenheim bleibt zwar mit zehn Punkten auf Platz zwei, ist jetzt jedoch punktgleich mit Saarbrücken.

Hoffenheim muss am kommenden Dienstag, um 19 Uhr, bei Viktoria Köln antreten. Stuttgart spielt am Mittwoch, ebenfalls um 19 Uhr, bei SV Waldhof Mannheim.