Nach der 2:4-Niederlage im Rekord-Spiel gegen Mainz 05 ist der VfB Stuttgart nicht mehr Tabellenführer der 2. Frauen-Bundesliga. Deswegen haben die Schwaben Trainer Heiko Gerber ab sofort freigestellt. Wie der VfB am Dienstagabend bekanntgab, soll Gerber weiterhin für den Verein tätig sein.
VfB Stuttgart nur noch auf Platz zwei
Die Aufsteigerinnen stehen drei Punkte vor dem SV Meppen und haben den Aufstieg damit in der eigenen Hand. "Dennoch sind wir nach vielen und intensiven Gesprächen und Analysen sowie der Formkurve der letzten Monate zu dem Entschluss gekommen, dass die Entscheidung sowie der Zeitpunkt, Heiko von seinen Aufgaben zu entbinden, erforderlich sind, um einen neuen Input zu geben", ließ sich Sascha Glass, "General Manager VfB Frauenfußball" in einer Pressemitteilung des Vereins zitieren.
Als Spieler absolvierte Heiko Gerber von 1999 bis 2007 insgesamt 174 Pflichtspiele für den VfB Stuttgart. Von 2010 bis 2023 arbeitete er im Nachwuchsleistungszentrum und betreute die Jugendteams des VfB Stuttgart von der U16 bis zur U21 als Trainer und Co-Trainer.
Nachfolger von Heiko Gerber steht noch nicht fest
Im Juli 2022 hat er dann die Aufgabe übernommen, das Frauenteam in die Bundesliga zu führen. Nach zwei Jahren in der Oberliga Baden-Württemberg und einem Jahr in der Regionalliga Süd folgte im Sommer 2025 der Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga.
Den Aufstieg in die Bundesliga sahen die Verantwortlichen des VfB Stuttgart offensichtlich als gefährdet an und zogen nach 91 Pflichtspielen die Reißleine. "Bezüglich der Nachfolge von Heiko werden wir zeitnah eine Entscheidung treffen", sagte Glass.