Die Tore von Patrick Sussek (53.), Lex Tyger Lobinger (72.), Joshua Bitter (90.) und Jesse Tugbenyo besiegelten die 0:4-Niederlage des VfB Stuttgart II gegen den MSV Duisburg. Es war eine verdiente Niederlage, die die Schwaben mit eigenen Fehler selbst einleiteten. Stuttgart bleibt nach der Niederlage bei 29 Punkten und damit im Tabellenmittelfeld. Duisburg klettert mit nun 38 Punkte auf Platz zwei und hat nur einen Zähler weniger als Tabellenführer Verl.
VfB Stuttgart zunächst mit den besseren Chancen
Es war eine torlose erste Halbzeit mit den besseren Chance für den VfB Stuttgart. Samuele di Benedetto versuchte es mit einem Schlenzer aus 22 Metern. Sein Aufsetzer flog jedoch am Duisburger Tor vorbei (16.). Noah Darvich dribbelte erst zwei Duisburger aus, ließ sich dann aber von Zebra-Kapitän Alexander Hahn abgrätschen, bevor er den Ball an Duisburgs Maximilian Braune vorbei schieben konnte (34.). Dominik Nothnagels Gewaltschuss bereitete dem MSV-Keeper kurz vor der Pause noch einmal Probleme (39.). Weil der 22-Jährige Justin Diehls Schlenzer aus dem Winkel wischte (41.), ging es mit 0:0 in die Pause.
Hellsterns Fehler leitet Stuttgarts Niederlage ein
In der zweiten Halbzeit war der VfB Stuttgart erneut auf dem Weg nach vorne, als Florian Hellstern im Spielaufbau ein folgenschwerer Fehler unterlief. Der 18-Jährige spielte den Ball direkt in die Füße von Lex Tyger Lobinger. Dessen Querpass auf Patrick Sussek musste der nur noch einschieben (53.).
Wenige Minuten später war Hellstern bei einer Duisburger Dreifach-Chance voll auf der Höhe. Zunächst stellte sich Leny Meyer gleich zweimal in die Schussbahn von Maximilian Dittgen, als Aljaz Casar den zweiten Abpraller per Dropkick-Aufsetzer in Richtung Tor beförderte, kratzte Hellstern den Ball gerade noch aus dem unteren rechten Eck (65.).
VfB Stuttgart lässt sich von Duisburg auskontern
Als Lobinger wenig später alleine aufs Stuttgarter Tor zulief, war Hellstern jedoch machtlos (72.). Der ehemalige FCK-Stürmer vollendete damit einen von Conor Noß initiierten Konter mit einem sehenswerten Lupfer.
Die von Nico Willig trainierten Stuttgarter fanden in der Schlussphase keine Wege mehr, die drittbeste Abwehr der Liga (22 Gegentore) zu überwinden. Stattdessen nutzte Joshua Bitter in der Schlussminute einen Eckball zum 0:3. Jesse Tugbenyo erhöhte in der Nachspielzeit sogar auf 0:4.
Kommende Woche (24.1., 14 Uhr) müssen die Schwaben beim FC Ingolstadt antreten. Duisburg bekommt es am 21. Spieltag mit Jahn Regensburg zu tun.