Fußball | Bundesliga

VfB Stuttgart dünnt seinen Kader aus

Die Offensive des VfB Stuttgart ist derzeit sehr üppig besetzt. Nun haben die Schwaben zwei Stürmer verkauft, die sich bei den Profis nie so richtig durchsetzen konnten.

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Stand

Wahid Faghir und Jacob Bruun Larsen sind weg. Faghir wechselt zurück zu seinem Jugendclub Vejle BK nach Dänemark. Bruun Larsen wechselt zum Premier-League-Aufsteiger FC Burnley. Auch Juan José Perea und Silas Katompa Mvumpa suchen neue Arbeitgeber - beide waren in der vergangenen Saison verliehen. Dem VfB Stuttgart bleiben mit Ermedin Demirovic, Deniz Undav und Nick Woltemade im Zentrum sowie Jamie Leweling, Justin Diehl und Chris Führich auf dem Flügel sechs hochkarätige Offensivkräfte erhalten.

Bruun Larsen wechselt in die Premier League

Bruun Larsen (26) verlässt den Pokalsieger VfB Stuttgart nach nur sechs Monaten und kehrt zum FC Burnley zurück. In diesen sechs Monaten kam Bruun Larsen jedoch nicht über die Joker-Rolle hinaus. In seinen 15 Bundesliga-Partien stand er nur dreimal in der Startelf. Für die Schwaben ist der Transfer dennoch ein Gewinn: Im Januar hatte der VfB für den siebenmalige dänischen Fußball-Nationalspieler 1,6 Millionen Euro an die TSG Hoffenheim gezahlt, nun überweist Burnley etwa fünf Millionen Euro.

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"Mit der Möglichkeit, in die Premier League zu wechseln, hat sich Jacob eine neue Perspektive eröffnet, sodass er mit dem Wunsch nach einer Veränderung auf uns zugekommen ist. Wir haben dem Transfer zugestimmt, weil die entsprechenden Rahmenbedingungen erfüllt wurden", sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Bruun Larsen hatte bereits in der Saison 2017/2018 für den VfB gespielt, auch in Burnley wird es sein zweiter Aufenthalt: Schon die Saison 2023/24 hatte er dort leihweise verbracht, den Abstieg aber nicht verhindern können.

Faghir konnte sich bei den Profis nicht durchsetzen

Auch Faghir spielte in der vergangenen Saison im Bundesliga-Team des VfB Stuttgart keine große Rolle. Der Stürmer kam im Sommer 2021 aus Vejle BK. Für die Profis des VfB lief er in sieben Spielen auf - er wurde sechsmal in der Bundesliga und einmal im DFB-Pokal eingewechselt. Danach begann seine Zeit als "Wandervogel": In der Spielzeit 2022/2023 war Faghir an den dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland ausgeliehen, ehe er zur Saison 2023/2024 an die SV Elversberg in die 2. Bundesliga verliehen wurde.

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In der abgelaufenen Saison kehrte der Mittelstürmer nach Stuttgart zurück, kam jedoch ausschließlich im Drittliga-Team zum Einsatz. Immerhin: Mit zwölf Toren in 30 Spielen hatte er entscheidenden Anteil am Klassenerhalt in der 3. Liga. "Wahid hat in der vergangenen Saison einen wichtigen Beitrag zum Klassenerhalt unserer U21 in der 3. Liga geleistet. Wir danken Wahid für seine Zeit im VfB-Trikot und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg", sagte VfB-Sportdirektor Christian Gentner.

Geht auch Nick Woltemade?

Ob noch ein weiterer Stürmer geht, hängt im Wesentlichen von Nick Woltemade ab. Der 23-Jährige wird seit Wochen mit einem Wechsel zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Als Ablösesumme sind etwa 80 Millionen Euro im Gespräch. Davon sind der VfB Stuttgart und der FC Bayern München aktuell noch sehr weit entfernt. Wie die "Bild"-Zeitung am Freitagnachmittag (11.07.) berichtete, haben die Schwaben ein Angebot von 40 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro an Boni "kurz nach Eingang abgelehnt".

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Michael Richmann
Michael Richmann ist Sportredakteur, Podcast- und Feature-Autor für SWR Sport und SWR Kultur.

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