Trotz 2. Liga-Fehlstart

KSC-Sportdirektor Mario Eggimann hält am Kurs fest

Teilen

Stand

Von Autor/in Martin Thiel

Der Karlsruher SC steckt nach einem durchwachsenen Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga auf Tabellenplatz 14. Trotzdem bleibt Sportgeschäftsführer Mario Eggimann gelassen.
Der KSC hat unter dem neuen Trainer Maximilian Senft aus den ersten sechs Partien nur wenige Punkte geholt und geht von Tabellenplatz 14 in die Länderspielpause. Eggimann sagt: „Wir werden keinen Millimeter abrücken von dem Weg, den wir eingeschlagen haben.“ Insgesamt sei er mit dem Auftreten der Mannschaft überwiegend zufrieden, mit der Ausbeute an Punkten jedoch nicht ganz. Trotzdem betont er, man drehe jetzt nicht im negativen Sinn durch, so wie man nach den ersten beiden guten Spielen auch im positiven Sinn nicht überdreht habe. Was noch nicht funktioniere, daran werde man weiter hart arbeiten, erklärt der 45-jährige Schweizer.
Wichtig sei ihm der Blick auf die junge Mannschaft. Viele Spieler hätten zum ersten Mal auf diesem Niveau so viele Einsatzminuten gesammelt. Deshalb komme die Pause zum richtigen Zeitpunkt, „weil die Jungs sich diese Power nun wieder holen können“, so Eggimann in den „Badischen Neuesten Nachrichten“. Nach einem vielversprechenden Auftakt ist der KSC zuletzt in vier Spielen ohne Sieg geblieben und hat drei Heimniederlagen kassiert. Trainer Senft, der einen aktiven und intensiven Fußball spielen lassen will, muss damit die erste Krise moderieren.
Offen ist, ob der Club bis zum nächsten Ligaspiel beim FC St. Pauli am 11. Oktober noch einen neuen Stürmer verpflichtet. Eggimann warnt aber: „Das muss schon passen.“ Viele verfügbare Angreifer hätten lange nicht gespielt. Man wolle keinen Spieler holen, den man erst über Wochen aufbauen müsse und dann sei Winterpause. Die Verantwortlichen beim KSC brauchen die Überzeugung, dass ein Neuzugang der Offensive schnell körperlich und spielerisch weiterhilft. Die Angriffsreihe ist derzeit nicht allzu üppig besetzt, zumal der gut gestartete Neuzugang Moritz Broschinski verletzt ist und wohl für den Rest des Jahres ausfällt.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Martin Thiel