Eishockey | Playoffs

Heimsieg in Mannheim - Adler ziehen ins DEL-Finale ein

Die Adler Mannheim haben Spiel fünf der DEL-Playoffs gegen den EHC München gewonnen. Damit ziehen die Kurpfälzer ins Finale ein.

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Von Autor/in Pirmin Styrnol

Mit einem 4:1-Heimerfolg und damit dem vierten Sieg im fünften Spiel der "Best-of-Seven"-Serie gegen den EHC München durften sich die Adler Mannheim am späten Freitagabend über den Finaleinzug freuen. Alexander Ehl hatte die Hausherren bereits in der vierten Minute in Führung gebracht, ehe Tobias Rieder nur vier Minuten später zum Ausgleich traf (8. Minute). Nicolas Mattinen (23.), Matthias Plachta (34.) und Leon Gawanke (41.) stellten den Endstand her.

"Wir sind noch lange nicht fertig", hatte München-Verteidiger Philipp Sinn nach Spiel vier die Devise ausgegeben. Eine Kampfansage, welche die Adler Mannheim nach der deftigen 1:5-Niederlage vom Dienstag natürlich nicht auf sich sitzen lassen wollten. Und so betraten die Kurpfälzer in ihrem zweiten "Matchpoint-Spiel" am Freitag auch das Eis. Ein Sieg würde für Mannheim zum Finaleinzug ausreichen.

Adler treffen früh, München kontert

Bereits in der vierten Spielminute brachte Alexander Ehl die Adler mit einem präzisen Handgelenkschuss in Führung – sein erster Treffer in diesen Playoffs. Doch auch die Münchner zeigten, dass sie sich für die Partie einiges vorgenommen hatten. Nur vier Minuten später traf Tobias Rieder nach einem starken Zuspiel von Taro Hirose zum Ausgleich (8.). In der Folge zeigten sich die Gäste immer häufiger im Angriffsdrittel, doch Mannheim-Keeper Maximilian Franzreb war weder für Taro Hirose noch für Ryan Murphy zu überwinden (18.). Weil auf der anderen Seite auch Antoine Bibeau gegen Marc Michaelis zur Stelle war, ging es mit 1:1 in die Drittelpause.

Auch das zweite Drittel begann mit jubelnden Mannheimern. Nach einer kleinen Strafe gegen Münchens Patrick Hager wegen Beinstellens nutzen die Gastgeber die daraus resultierende Überzahl eiskalt aus - Nicolas Mattinen traf freistehend zum 2:1 (23.). Doch einmal mehr zeigten sich die Müncher unbeeindruckt vom Rückstand und suchten direkt wieder den Weg in die Offensive. So entwickelte sich eine offene und hochintensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten.

Plachta sehenswert zum 3:1 für Mannheim

Die torgefährlichere Mannschaft blieb aber Mannheim, auch wenn Bibeau für die Münchner zunächst Schlimmeres verhindern konnte (28.). In der 34. Minuten war dann jedoch auch der kanadische Keeper chancenlos: Nach einer herausragenden Einzelleistung traf Matthias Plachta ins obere Toreck zum 3:1. Der Pausenstand nach dem zweiten Drittel. Im dritten und letzten Durchgang der Partie machten die Mannheimer dann einmal mehr das, was das Team bereits in den Anfangsminuten der erste beiden Drittel ausgezeichnet hatte: Es traf früh. Nicht einmal 60 Sekunden waren gespielt, da lag die Scheibe schon wieder im Münchner Tor. Leon Gawanke hatte nach Zuspiel von Justin Schütz aus zentraler Position in den Winkel getroffen (41.).

Adler zeigen ganze Klasse

Jetzt brauchte München bereits drei Treffer um sich noch in die Verlängerung zu retten. Mannheim zog sich zurück, legte den Fokus auf eigenen Puckbesitz ohne großes Risiko einzugehen, hielt den EHC München über weite Strecken vom eigenen Kasten fern und zeigte dabei seine ganze Klasse. Dennoch gelang es den Münchnern in den Schlussminuten, sich im Mannheimer Drittel festzuspielen. Ein weiterer Treffer wollte den verzweifelt anlaufenden Gästen aber nicht mehr gelingen.

So gewannen die Adler Mannheim letztlich verdient mit 4:1. Durch den vierten Sieg im fünften Spiel der "Best-of-Seven"-Serie dürfen sich die Adler Mannheim nun über den Einzug ins DEL-Finale freuen. Dort treffen die Kurpfälzer entweder auf die Eisbären Berlin oder auf die Kölner Haie. Dabei haben die Mannheimer im ersten Spiel der Finalserie Heimrecht.

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Pirmin Styrnol