Die Euphorie der Zuschauer war riesig beim Gastspiel des Feuerwerks der Turnkunst in der Koblenzer Arena. Mit ihrer neuen Show "wyld" verzauberten die Artistinnen und Artisten das Publikum. Das Motto der diesjährigen Kampagne: die Grenzen des Normalen sprengen. Egal ob unglaubliche Beweglichkeitselemente oder spektakuläre Turnkunst gepaart mit etwas Comedy: Bei der Show am Montagabend kam jeder auf seine Kosten.
Feuerwerk auf der Bühne
Besonders begeistern konnte der Brite Shak Alade. Er ließ die meisten der 1300 Zuschauer mit seiner irren Beweglichkeit und Elementen, die man sonst nirgends zu sehen bekommt, völlig ungläubig zurück. Ein Fuß hinter dem Kopf, der andere an der Wirbelsäule - nur ein Teil seiner unfassbaren Performance.
Neben dem Auftritt des Londoners zeigten aber auch noch viele weitere Sportler ihr Können. Ob im Röhnrad, am Barren oder an Seilen von der Decke hängend, es gab über die komplette Show immer wieder neuen Grund zum Staunen. Seit mehr als 35 Jahren verbindet die Bühnenshow klassische Turnkunst mit Humor und unvorhersehbaren Elementen.
Die Fertigkeiten, die Performances - alles ist einfach nur begeisternd.
Große Bühne für regionale Vereine
Ein schöner Nebeneffekt des Abends war, dass mit der KTV Koblenz und der Leistungsgruppe der rhythmischen Sportgymnastik vom Turnverband Mittelrhein auch zwei in der Region beheimatete Gruppen ihr Können auf der großen Bühne zeigen durften. Sie übernahmen das Warm-Up und konnten dem Publikum vor Beginn der großen Show schon ordentlich einheizen.