Radsport | Tour de France

"Ich stehe nicht gern in der Öffentlichkeit": Der neue Radsport-Star Florian Lipowitz

Deutschlands neuer Radsport-Star Florian Lipowitz aus Laichingen steht bei seiner Tour de France-Premiere vor dem Sprung aufs Podest. SWR Sport hat den 24-Jährigen getroffen.

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Deutsche Radhoffnung, Jahrhunderttalent, Gipfelstürmer - kaum ein Bericht über Florian Lipowitz kommt in diesen Tagen ohne Superlativ aus. Kein Wunder, ist der 24-Jährige bei seiner ersten Tour-de-France-Teilnahme doch nur noch wenige Kilometer davon entfernt, mit dem Weißen Trikot und auf Platz drei am Zielort Paris anzukommen.

Ehemalige Weltklasse-Fahrer und heutige Radsport-Experten wie Jan Ullrich und Andreas Klöden sagen ihm eine strahlende Zukunft voraus. Lipowitz, ein ehemaliger Biathlet, steht plötzlich im Rampenlicht. Der Gefeierte selbst fremdelt mit seiner neuen Rolle als Radsport-Promi allerdings noch ein bisschen: "Um ehrlich zu sein, bin ich schon eher froh, wenn ich meine Ruhe habe", sagt Florian Lipowitz im SWR-Interview. Er stehe nicht so gerne in der Öffentlichkeit.

Zu gut für Privatsphäre

Die Crux: Um abseits der medialen Scheinwerfer zu radeln, fährt der Mann vom Team "Red Bull / Bora Hansgrohe" einfach zu gut. Nach der letzten Bergetappe der Tour de France 2025 werfen wir einen Blick zurück auf die vergangenen drei Wochen mit Florian Lipowitz. Wir lernen ihn persönlicher kennen und erfahren, auf welches Essen er sich nach Ende der Strapazen am Sonntagabend nach der Ziel-Ankunft in Paris am meisten freut.

Rennrad | Tour de France Ein Schwabe erobert die Tour de France: Die Geschichte von Florian Lipowitz

Rennradfahrer Florian Lipowitz aus Laichingen ist der Überraschungsstar der Tour de France. Spätestens jetzt kennt fast ganz Deutschland seinen Namen und daran muss er sich erst einmal gewöhnen. Eigentlich ist der 24-Jährige eher zurückhaltend, schüchtern, ein junger Mann, der einfach nur Fahrrad fahren will, ohne groß im Rampenlicht zu stehen.

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Pirmin Styrnol