Motiviert trotz grauer Wolkendecke. Der Regen kann die Laune am Almensee nicht trüben. Für viele geht es heute zum ersten Mal mit den Boards auf das Wasser:
O-Ton Kinder:
Und sie ist verantwortlich für die Anstrengung. Mia Hemmes bereitet sich seit 9.00 morgens auf die Teilnehmenden vor. Doch alles, kann sie bei dem inklusiven Sporttag nicht planen:
O-Ton Mia Hemmes: Das ist die große Herausforderung zu gucken, wie ist die Gruppe drauf, was wollen die dann gerne machen? Und wir versuchen uns da auch mit unserem Programm möglichst anzupassen und auch an den Stand der Teilnehmer.
Etwa die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz hat einen Migrationshintergrund. Und mehr als 1 % der unter 18-jährigen sind schwerbehindert - Für alle gibt es hier ein Sportangebot:
O-Ton Mia Hemmes: Wir versuchen diesen Querschnitt der Gesellschaft eben auch in unseren Projekten widerzuspiegeln. Wir haben aktuell im Normalfall eigentlich 20 - 30 % Menschen mit Beeinträchtigungen, was natürlich einfach daran liegt, dass es noch wenig Angebote in dem Bereich gibt, die inklusiv sind.
Auf dem Wasser sollen die Kinder voneinander lernen. Ganz frei von Vorurteilen. Der soziale, religiöse oder gesundheitliche Hintergrund spielt auf dem SUP keine Rolle. Hier gilt: Ausprobieren auch auf dem Rollstuhl.
O-Ton Kind auf Rollstuhl:
O-Ton Mia Hemmes: In einer inklusiven Gesellschaft ist es vor allem insofern relevant, dass man merkt, es jeder Mensch eigene Stärken hat. Wir müssen nicht immer gucken, okay, wie passen wir die Menschen, die gewisse Schwächen haben, an, die den Rest der Gesellschaft an, sondern wie profitieren wir von den einzelnen Stärken jeweils Auf Stärken bauen, statt nur Schwächen zu sehen.
Dafür stehen die inklusiven Abenteuer- und Erlebnissporttage hier in der Pfalz bei Bad Dürkheim.