Der sensationelle Erfolgslauf von Tennisspielerin Tatjana Maria (37) ist bei der Wimbledon-Generalprobe in Bad Homburg abrupt zu Ende gegangen. Eine Woche nach ihrem Titel-Coup in Queen's schied Maria nach einem schwachen Start mit dem 0:6, 6:7 (1:7) in der ersten Runde gegen die Kanadierin Leylah Fernandez aus.
Die Hoffnungen, Maria könne in Wimbledon an ihren Halbfinal-Coup von 2022 anknüpfen, haben damit eine Woche vor dem Auftakt des Rasen-Klassikers einen Dämpfer bekommen. In der Vorwoche hatte Maria das Rasen-Turnier im Londoner Queen's Club gewonnen und damit ihre Ambitionen für das Grand-Slam-Turnier angedeutet.
Tatiana Maria mit schlechtem Start
Bei mehr als 30 Grad Celsius war das Rasenturnier nach 1:20 Stunden für die nächste deutsche Teilnehmerin beendet, nachdem Eva Lys zuvor aufgegeben hatte. In Bad Homburg war sie mit einer Wildcard am Start. Die zweifache Mutter kam gegen die frühere US-Open-Finalistin Fernandez, die sie auf ihrem Triumphzug in London noch in zwei Sätzen besiegt hatte, überhaupt nicht in die Partie. Nach nur 25 Minuten war der erste Satz verloren.
Die Schwäbin aus Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) kämpfte sich nach der Höchststrafe im ersten Satz zurück. Die deutsche Nummer eins bäumte sich im zweiten Durchgang nochmal auf, eine 5:3-Führung reichte jedoch nicht, um den dritten Satz zu erzwingen. Im Tiebreak war Maria erneut chancenlos. Fernandez nutzte ihren ersten Matchball zum Sieg. Nun ruhen die deutschen Hoffnungen in Bad Homburg auf Laura Siegemund aus Stuttgart.