Programm
Joby Talbot
Roncesvalles aus "Path of Miracles"
Georgi Sviridov
Having Beheld a Wondrous Birth aus "Hymns and Prayers"
György Kurtág
Omaggio a Luigi Nono op. 16
Eran Dinur
Ne'ila
Samuel Barber
Agnus Dei
Jay Schwartz
Arbor Vitae (Uraufführung)
Mitwirkende
SWR Vokalensemble
Yuval Weinberg, Dirigent
Ritual & Ekstase
Der Abend ist angelegt wie eine Pilgerreise und verbindet meditative und klangvoll intensive Chormusik aus vielen Ländern, Kulturen und Religionen.
Am Anfang steht mit "Path of Miracles" von Joby Talbot ein musikalisches Porträt des Jakobswegs, in dem sich Musik des Mittelalters und der Moderne verbinden. György Kurtág hat brennende Fragen der russischen Dichterin Rimma Dalos an den Apostel Paulus zu präzisen musikalischen Psychogrammen des Glaubens und Zweifelns verdichtet. Georgi Sviridovs "Hymns and Prayers" setzen die archaische Kraft und Ruhe der jahrhundertealten orthodoxen Kirchenmusik dagegen. Mit dem jüdischen Gebet "Ne'ila" wird traditionell der höchste jüdische Feiertag Jom Kippur beendet. Samuel Barbers berühmtes "Agnus Dei" ist eine Hymne mit schier unendlichem Atem. Und schließlich hält in "Arbor Vitae" der Deutsch-Amerikaner Jay Schwartz die Zeit an und denkt über das Leben nach: Stimmen steigen empor, verdichten sich und bilden ein Geflecht aus Klang, ein fortgesetztes organisches Wachsen, Austreiben von Zweigen und Ranken.
Ein Programm für den Klangraum großer Kathedralen, mit Musik, die Verbindungen schafft zwischen Himmel und Erde.
SWR Web Concerts
SWR Web Concerts Klangräume – das SWR Vokalensemble in Speyer
Das SWR Vokalensemble singt Werke von Anton Bruckner, Charles Ives, Morton Feldman und Arvo Pärt. Livemitschnitt im Dom zu Speyer vom 25. Mai 2017 im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele.
SWR Web Concerts Nigun – Hebräische Chormusik mit dem SWR Vokalensemble
Das SWR Vokalensemble singt unter der Leitung seines Chefdirigenten Yuval Weinberg Chormusik von Dov Carmel, Gil Aldema, Yehezkel Braun, Menachem Wiesenberg, Aharon Harlap und Pinchas Minkovsky. Mitschnitt in der Evangelischen Kirche Stuttgart-Gaisburg vom 11.7.2024.
SWR Web Concerts The King's Singers: Schwetzinger SWR Festspiele 2018
Die King's Singers gingen zu ihrem Goldenen Jubiläum 2018 auf große Tournee. Als sich am 1. Mai 1968 – da waren die Beatles auf dem Höhepunkt ihrer Popularität – sechs Chorstipendiaten des altehrwürdigen King's College in Cambridge zusammentaten, um fortan als Vokalensemble gemeinsam aufzutreten, war natürlich nicht vorauszusehen, welch eine Erfolgsgeschichte das werden sollte. Auch wenn es personelle Veränderungen gab, ist die Besetzung aus zwei Countertenören, einem Tenor, zwei Baritonen und einem Bass bis heute dieselbe, und was noch wichtiger ist: Das Ensemble ist noch immer vom selben Geist beseelt – höchste musikalische Qualität gepaart mit Leidenschaft, Neugier und Entdeckerfreude. Die besten Komponisten weltweit haben für das Ensemble geschrieben, zahlreiche Werke aus mehreren Jahrhunderten Musikgeschichte wurden für die sechs Sänger arrangiert. Das Jubiläumsprogramm bietet einen Ausschnitt aus dem großen Repertoire des Ensembles und scheut auch den Abstecher ins populäre Fach nicht. Britain at its best!
SWR Web Concerts SWR Vokalensemble und SWR Symphonieorchester bei RheinVokal
Olivier Messiaen: O sacrum convivium • Olivier Messiaen/Clytus Gottwald: Louange a l'Eternité de Jésus, aus: Quatuor pour la fin du temps, bearbeitet für 17-stimmigen Chor a cappella • Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem für Soli, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester KV 626 (Fragment) • Georg Friedrich Haas: Sieben Klangräume zu den unvollendeten Fragmenten des Requiems von W. A. Mozart für gemischten Chor und Orchester | Kirsten Drope (Sopran), Sabine Czincel (Alt), Johannes Kaleschke (Tenor), Mikhail Shashkov (Bass), SWR Vokalensemble, SWR Symphonieorchester, Dirigent: Risto Joost
SWR Web Concerts SWR Vokalensemble: Tenebrae
Carlo Gesualdo di Venosa (1566-1613): Responsorien zur Karwoche (Auswahl), verschränkt mit Wolfgang Rihm: Sieben Motetten nach Passionstexten | Tenebrae: Die größte Finsternis legte sich über die Erde, als Jesus starb und das "Licht der Welt" erlosch: So sagt es der Evangelist Matthäus; das Karfreitagsresponsorium Tenebrae führt den Gedanken näher aus. Dem christlichen Passionsglauben erscheint das vorösterliche Dunkel als Passage zum Licht eines neuen Lebens. Gesualdo gab sich den Düsternissen dieses spirituellen Übergangs mit all seiner Kunst und dem Hochdruck seiner Expressivität hin. Vier Jahrhunderte später antwortete Wolfgang Rihm mit seinen Passionsmotetten, die sich hörbar auf Gesualdo beziehen. Das SWR Vokalensemble bringt die Kompositionen in eine Konstellation, in der sie sich gegenseitig befragen und intensivieren.