4., 11., 19., 23. und 25. Juli 2025

Psalmen

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Konzertreihe des SWR Vokalensembles
Programm
Kurzinfos zum heutigen Konzert
Über dieses Programm
Biografien
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CHORFEST BADEN

FR 4. JULI 2025, 21 UHR
Emmendingen, ev. Stadtkirche

CHORHOCHZWEI mit dem Kammerchor der Christuskirche

SA 19. JULI 2025, 19:30 UHR
Karlsruhe, Christuskirche

RHEINVOKAL

MI 23. JULI 2025, 20 UHR
Koblenz, St. Kastor

KONZERTREIHE DES SWR VOKALENSEMBLES

FR 11. JULI 2025, 19.30 UHR
Freiburg, Johanneskirche

FR 25. JULI 2025, 20 UHR
Stuttgart, ev. Kirche Gaisburg
Video-Livestream auf SWRKultur.de/VE

Konzerteinführung
Freitag 25. Juli 2025, 19 Uhr mit Eva Pobeschin

Hörfunk
Mittwoch, 23. Juli 2025 ab 20:03 Uhr live im Rahmen des ARD Radiofestivals

PROGRAMM

PSALMEN

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY (1809-1847)
Psalm 22 op. 78,3 / Mein Gott, warum hast du mich verlassen
Soli: Dorothea Winkel Sopran
Wiebke Wighardt Alt
Steffen Kruse, Julius Pfeifer Tenor
Georg Gädker, Florian Kontschak Bass

CYRILLUS KREEK (1889-1962)
Aus den Psalmen Davids
Psalm 137 Paabeli jõgede kaldail / An den Wassern zu Babel
Õnnis on inimene / Wohl dem, der nicht Gottlosen dient
Psalm 121 Päeval ei pea päikene / Woher kommt mir Hilfe?
Psalm 22 Mu jumal / Mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Soli: Wakako Nakaso Sopran / Wiebke Wighardt Alt /
Julius Pfeifer Tenor / Bernhard Hartmann Bass

ZAD MOULTAKA (*1967)
Psalm 60 / Sakata (2017)
Solo: Rüdiger Linn Tenor

Pause

CYRILLUS KREEK
Psalm 141 Issand, ma hüüan / Herr, ich rufe zu dir

SAED HADDAD (*1972)
Peace, peace, when there is no peace für Chor a cappella (2024)
(Uraufführung; Kompositionsauftrag des SWR)
Soli: Sabine Czinczel Alt / Steffen Kruse Tenor

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
Psalm 43 op. 78,2 / Richte mich Gott

CYRILLUS KREEK
Psalm 104 Kiida mu hing / Lobe den Herrn

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
Psalm 2 op. 78,1 / Warum toben die Heiden

Soli: Aya Gigandet, Kirsten Drope Sopran
Stefanie Blumenschein, Sabine Czinczel Alt
Julius Pfeifer, Johannes Kaleschke Tenor
Philip Niederberger, Torsten Müller Bass

Mitwirkende

SWR Vokalensemble
Yuval Weinberg, Dirigent

KURZINFOS ZUM HEUTIGEN KONZERT

ÜBER DIESES PROGRAMM

ZAD MOULTAKA: Psalm 60 / Sakata

Von den vier Komponisten des heutigen Abends reagiert der im Libanon geborenen und heute in Paris lebende Komponist und bildende Künstler Zad Moultaka am direktesten und emotionalsten auf die biblische Vorlage. "Ja, in der Tat!!", bekräftigt Moultaka auf Nachfrage und mit einer Reihe von Ausrufungszeichen, da sei "eine Menge Zorn!!!" in seinem Stück "Psalm 60 / Sakata" zu hören. Man kann das Stück wohl ganz direkt als Ausdruck von Wut und Verzweiflung verstehen über die nicht enden wollende Spirale der Gewalt in jener Region zwischen Jordan und Mittelmeer, von der schon die Jahrtausende alte Dichtung so eindringlich berichtet. "Doch mit Gott werden wir siegreich sein. / Er selbst wird unsere Feinde zertreten.", heißt es in im letzten Vers des Psalms 60. "Wir haben genug von der endlosen Gewalt. Die einzige Seite, die es zu verteidigen gilt, sind Frieden, Leben, Humanität", sagt Moultaka.

Zad Moultaka
Zad Moultaka

Tatsächlich nimmt der Komponist den Text des 60. Psalms mehr als Ausgangspunkt und Anstoß für seine Komposition, als dass er ihn Zeile für Zeile vertonen würde. Die Worte des Textes – Moultaka wählt eine arabische Psalmenübersetzung – werden meist zu Phonemen zersprengt. Nur einzelne Worte werden intakt gelassen und durch Wiederholung herausgehoben: so das Wort "Sakata", was laut Partitur-Vorwort im Arabischen je nach Betonung "sei still" oder "er ist gefallen" bedeuten kann. "Samtouha" ("SEIN Schweigen") ist ein weiteres Schlüsselwort, das der Komponist heraushebt.

Im Chor gibt es eine klare Funktionsteilung: Die vielfach geteilten Tenöre und Bässe sorgen für den aggressiven Charakter des Stückes, sie schaffen eine Klangfläche, die aus Tonwiederholungen und rhythmischen Impulsen besteht; Body-Percussion mit Schlägen auf den Brustkorb, Aufstampfen mit dem Fuß, Lippentriller und Vortragsanweisungen wie "martellato" (gehämmert) zählen zu ihren Ausdrucksmitteln. Über diesem Tumult schweben die Partien der Soprane und Mezzosoprane, die zumeist im Unisono ihrer Stimmgruppe singen und längere intakte Textstrecken und melodische Linien erhalten. Formal besteht das Stücke aus wenigen wiederkehrenden Elementen, die so den Kreislauf der Gewalt hörbar machen, bis die Raserei sich schließlich erschöpft hat und das Stück in einer lang gehaltenen Klangfläche im dreifachen Piano verklingt.

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY: Drei Psalmen op. 78

Felix Mendelssohn Bartholdys Psalmen op. 78 sind ein Musterbeispiel dafür, wie sich aus der Not eine Tugend machen lässt. Für den Komponisten zählte bei der Vertonung der Psalmen vor allem ihr dramatisches Potenzial, Georg Friedrich Händel war dabei sein großes Vorbild. Wäre es nur nach ihm gegangen, hätte er die Texte sicher am liebsten als Psalm-Kantate mit Orchester komponiert. Doch seit 1842 hatte Mendelssohn das zwar ehrenvolle – ihm aber vermutlich eher lästige – Amt des "General-Music-Direktors" von Berlin inne. Als solcher war er für die preußische Kirchenmusik und auch die Musik am Berliner Dom zuständig. Hier wurden schlichte, wortverständliche und gottesdiensttaugliche Vertonungen im A-cappella-Stil von ihm erwartet. Der König höchstselbst wollte "guten, echten Chorgesang hören, d.h. gregorianischen, mit Compositionen im Kirchenstile, alten und neuen".

Das Wissen um die Geschichte und Struktur der Psalmentexte dürfte für Mendelssohn quasi zum Familienerbe gehört haben; sein Großvater Moses hatte die Texte ins Deutsche übersetzt. Wichtigstes Gestaltungsmittel der Psalmen ist der so genannte "Parallelismus der Glieder"; die Dinge werden zweimal in unterschiedlicher Weise gesagt. Zwei Zeilen eines Verses entsprechen sich inhaltlich und bilden eine übergeordnete Sinneinheit: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? / Ich heule, aber meine Hilfe ist fern." (Psalm 22)

Felix Mendelssohn Bartholdy, Autograph Psalm 2
Felix Mendelssohn Bartholdy, Autograph Psalm 2

Die sängerischen Mittel des Domchores dürften eher bescheiden gewesen sein; in einer Frühfassung gab der Komponist zwei Psalmen sicherheitshalber noch eine Orgel-Begleitung mit. Doch scheint sich Mendelssohns Phantasie gerade an der Enge der Vorgaben entzündet zu haben: Mit unerschöpflichem Einfallsreichtum findet er für jeden Vers und seine Teilglieder immer neue Klangkonstellationen. So artikuliert die Musik die Struktur des Textes und bringt zugleich dessen emotionalen Gehalt zum Klingen. Am eindrucksvollsten geschieht dies wohl am Anfang des Psalms 43: Ein fahles Unisono des einen Teilchores stellt das erste Versglied vor: "Richte mich Gott …"; der andere Teilchor antwortet mit dem zweiten Versglied in warmer, vollertönender Dreiklangsharmonik: "… und errette mich".

Doch manchmal musste es für Mendelssohn auch mehr Drama sein. In der Regel vertonte er die Texte schlicht, verständlich, Silbe für Silbe, ohne Wortwiederholungen und kontrapunktische Verhakungen. Umso auffälliger sind jene Stellen, an denen der Komponist von diesen Prinzipien abweicht und einzelne Passagen musikalisch breiter ausgestaltet. Ausgerechnet der martialischste Vers des Psalm 2 "Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerbrechen" hatte es Mendelssohn dabei besonders angetan. Wieder und wieder lässt er die scharf artikulierten Worte in voller Lautstärke singen und die Teilchöre sich kontrapunktisch zu einem Bild des Aufruhrs überlagern. Der Musikdramatiker Händel wäre auf seinen gelehrigen Bewunderer sicher stolz gewesen; aus der Perspektive des Jahres 2025 hört man die Apotheose des göttlichen Zorns eher mit Stirnrunzeln.

SAED HADDAD: Peace, peace, when there is no peace

"Musik ohne Transzendenz ist wertlos!", so lautet das Credo des jordanisch-deutschen Komponisten Saed Haddad. Und er stellt klar: "Weder als Mensch noch als Komponist interessiere ich mich für Politik." Wie seine Vorstellung von Transzendenz klingt, davon gibt uns der Schluss des Stückes "Peace, peace, when there is no peace", das Haddad für das SWR Vokalensemble komponiert hat, eine Ahnung. Den Text dieser Passage entnahm der Komponist dem Psalm 34: "Wer von euch will sich am Leben freuen und gute Tage erleben?" Die bemerkenswerte Vortragsanweisung zu dieser Stelle macht klar, dass diese Vision buchstäblich nicht von dieser Welt ist: "Quasi außerirdisch und sehr geheimnisvoll" soll dieser leise verklingende, von Pausen durchsetzte Schluss ausgeführt werden. Nur das allerletzte Wort "Shalom" (hebr. Frieden) wird im dreifachen Forte und mit voller Kraft gesungen. Zuvor aber spielt Haddad noch ein bedeutungsvolles Spiel mit Lauten und Lagen: Bass und Sopran zerlegen das Wort für Frieden in seine Silben und singen es im Wechsel auf Hebräisch ("Sha-lom") und Arabisch ("Sa-lam"). Was so offenkundig eng verwandt ist, wird hier zwischen den entferntesten Registern aufgeteilt; dazwischen gähnt eine Leere, die erst der energische Schlussklang füllt.

Saed Haddad
Saed Haddad

Geboren wurde Saed Haddad als Sohn einer christlichen Familie im Jordanischen Zarka; mit zehn Jahren trat er in ein Diözesan-Kolleg bei Bethlehem ein, um auf eine Laufbahn als katholischer Priester vorbereitet zu werden. Statt der Theologie aber wählt Haddad sich die Philosophie und die Musik; im belgischen Leuven schloss er ein Philosophiestudium ab, am Londoner King’s College erwarb er seinen PhD in Komposition. Heute lebt er in Deutschland. Das Verhältnis von Europa und so genanntem "Orient" wurde so fast zwangsläufig zu einem Thema seines Lebens und seiner Kunst. Wobei der philosophisch geschulte Komponist sehr streng über oberflächlichen Kulturaustausch urteilt: "Exotismus, Trivialität, Tourismus und Postmodernismus" sind ihm ein Ausdruck der "Faulheit"; sein Ideal ist eine "balancierte existenzielle Synthese zwischen den arabischen und westlichen Kulturen".

Wie diese Synthese klingt, lässt sich am Anfang von "Peace, peace, when there is no peace" gut verfolgen. Basis für die melodischen Entwicklungen in Haddads Musik sind arabische "maqamat", also Skalen, die jene mikrotonalen Tonschritte enthalten, die für europäische Ohren ganz allgemein "typisch orientalisch" klingen. Haddads Melodik bewegt sich in engen, gewundenen Schritten auf solchen Skalen. Doch seine Musik imitiert in keiner Weise traditionelle Klänge, sie gehorcht vielmehr einem streng rationalen Prinzip kontinuierlichen Wachstums: Am Anfang von "Peace, peace, when there is no peace" steht ein simpler Halbtonschritt im Alt; mit jedem neuen Ansetzen wächst die melodische Linie, wird länger, umfasst mehr Noten und greift bald auch auf die anderen Stimmen des Chorsatzes über.

Das mathematische Prinzip dahinter sind die von Haddad geschätzten Fibonacci-Reihen, wo jede Zahl die Summe ihrer beiden Vorgänger ist: 1, 2, 3, 5, 8 etc. Nach diesem Prinzip wuchert die Melodik bis sie sich auf dem Höhepunkt des Stückes zu langen, ornamentalen Linien entfaltet hat. Erst zu den Textworten "Seine Taten verbreiten Entsetzen" aus dem Psalm 46 schneidet der Komponist diese Entwicklung ab. Hier wird das Entsetzen in kurzen, abgehackten Silben artikuliert, bevor sich im letzten Abschnitt die Perspektive auf den "außerirdischen" und "geheimnisvollen" Frieden auftut.

CYRILLUS KREEK: Aus den Psalmen Davids

Im Jahr 1869 fand in der Stadt Tartu das erste estnische Liederfest statt. Von diesem Datum bis zur "Singenden Revolution" von 1988 zieht sich die Tradition der nationalen estnischen Selbstbehauptung, die sich in Musik und kollektivem Singen ausdrückt. Der Komponist und Volksliedsammler Cyrillus Kreek hat diese Tradition wesentlich mitgeprägt; er ist ein Vorläufer jener estnischen (Chormusik-)Komponisten wie Arvo Pärt oder Veljo Tormis, die heute Weltruf genießen. Dabei war Kreeks Vita denkbar unspektakulär, außerhalb Estlands war er lange völlig unbekannt. 40 Jahre lang diente Kreek in seiner Heimat als Musiklehrer, während dieser Zeit sammelte er tausende Volkslieder und schuf auf der Basis der gesammelten Melodien eigene, kleine geistliche Chorstücke. Das Häuschen, in dem er die letzten 30 Jahre seines Lebens verbrachte, beherbergt heute ein Museum; "nicht sehenswert" heißt es dazu lakonisch auf Tripadvisor.de. "Kreek versenkt sich feierlich-religiös in seine Kunst", so schrieb 1929 sein Kollege Mart Saar, "mit einer gewissen Entsagung von allem Sensationshaften und Lärmenden. (…) Er ist ein musikalischer Wüstenbewohner, ein Asket, der sich in seiner ästhetischen Einsamkeit höheren Freuden hingibt."

Cyrillus Kreek um 1910
Cyrillus Kreek um 1910

Kreeks Psalmenvertonungen sind kurze Miniaturen, als Textgrundlage dienen Ausschnitte aus den Psalmen in estnischer Sprache. Die Melodik ist an den Volksliedern orientiert, die er sammelte, die Satztechnik ist schlicht und laienchortauglich. Offenbar sollte man sie vor allem mit dem Herzen hören. Doch sind Schlichtheit und Ausgeglichenheit das Ergebnis einer kompositorischen Entwicklung, und sie haben ihre Nuancen und Eigenheiten: Das harmonisch kühnste, dissonanteste Stück im heutigen Programm ist zugleich das früheste: der Psalm 22 "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen". Kreek schrieb ihn 1914 relativ zu Anfang seines Studiums in St. Petersburg. Während er sich später auf den Tonvorrat einfacher Tonleitern beschränken wird, arbeitet der Komponist hier noch mit chromatischen Rückungen und Tonartwechseln. Für Kreeks Verhältnisse ist das Stück geradezu expressionistisch. Die letzte, die einzig versöhnliche Zeile des Klagepsalms "Du hast mich erhört!" vertont er demonstrativ nicht.

Demgegenüber sind die Psalmen Davids aus dem Jahr 1923 (104, 141, 121 sowie "Õnnis on inimene") deutlich abgeklärter und volkstümlicher. Den Text zu "Õnnis on inimene" stellte Kreek aus den Psalmen 1, 2 und 3 zusammen, die Musik ist strophisch gegliedert mit einem "Halleluja" am Ende jedes Verses, dessen Melodie hörbar an der Verzierungspraxis der Volkmusik orientiert ist. Der Komponist selbst nannte das liebevoll die "Haken, Bänder und Verschnörkelungen" dieser Lieder. Wieder in eine ganz andere Welt führt der Psalm 137. In diesem klangvollen, vielfach geteilten Chorsatz orientiert Kreek sich an der liturgischen Musik der russisch-orthodoxen Kirche. Tatsächlich bekannte auch Cyrillus (ehemals Karl Ustav) Kreek sich zur Orthodoxie; sein Vater, ein Lehrer im Staatsdienst, war noch in der Zarenzeit vom Protestantismus zur russisch-orthodoxen Kirche übergetreten.

Ilja Stephan

GESUNGENE TEXTE

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Drei Psalmen op. 78

Psalm 22: Mein Gott, warum hast du mich verlassen
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ich heule, aber meine Hilfe ist fern.
Mein Gott, des Tages rufe ich,
so antwortest du nicht;
und des Nachts schweige ich auch nicht.
Aber du bist heilig,
der du wohnest unter dem Lobe Israels.
Unsere Väter hofften auf dich,
und da sie hofften, halfest du ihnen auf.
Zu dir schrieen sie und wurden errettet;
sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.
Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch,
ein Spott der Leute und Verachtung des Volks.
Alle, die mich sehen, spotten meiner,
sperren das Maul auf und schütteln den Kopf.
Er klage es dem Herrn, der helfe ihm aus
und errette ihn, hat er Lust zu ihm!
Ich bin ausgeschüttet wie Wasser;
alle meine Gebeine haben sich zertrennt;
mein Herz ist in meinem Leibe
wie zerschmolzenes Wachs.
Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe,
und meine Zunge klebt am Gaumen;
und du legst mich in des Todes Staub.
Denn Hunde haben mich umgeben,
und der Bösen Rotte hat sich um mich gemacht;
sie haben meine Hände und Füße durchgraben.
Sie theilen meine Kleider unter sich
und werfen das Loos um mein Gewand.
Aber du, Herr, sei nicht ferne,
meine Stärke, eile mir zu helfen,
errette meine Seele vom Schwert,
meine Einsame von den Hunden.
Hilf mir aus dem Rachen der Löwen
und errette mich von den Einhörnern.
Ich will deinen Namen predigen meinen Brüdern,
ich will dich in der Gemeinde rühmen.
Rühmet den Herrn, die ihr ihn fürchtet!
Es ehre ihn aller Same Jacobs
und vor ihm scheue sich aller Same Israels,
denn er hat nicht verachtet noch verschmäht
das Elend des Armen
und sein Antlitz nicht vor ihm verborgen
und da er zu ihm schrie, hörte er es.
Dich will ich preisen in der großen Gemeinde;
ich will meine Gelübde bezahlen vor denen,
die ihn fürchten.
Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden,
und die nach dem Herrn fragen
werden ihn preisen;
euer Herz soll ewiglich leben.
Es werde gedacht aller Welt Ende,
dass sie sich zum Herrn bekehren,
und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden.
Denn der Herr hat ein Reich, und er herrschet unter den Heiden.

Cyrillus Kreek
Aus den Psalmen Davids

Psalm 137: An den Wassern zu Babel (Paabeli jõgede)
An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten
wenn wir an Zion gedachten.

Unsere Harfen hängten wir
an die Weiden dort im Lande.

Denn die uns gefangen hielten,
hießen uns dort singen
und in unserm Heulen fröhlich sein:
"Singet uns ein Lied von Zion!"

Wie könnten wir des Herrn Lied singen
im fremden Lande?
Vergesse ich dich, Jerusalem,
so verdorre meine Rechte.

Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke,
wenn ich lasse Jerusalem
meine höchste Freude sein.
Halleluja!

Paabeli jõgede
Paabeli jõgede kaldail,
istusime meieja nutsime,
kui mõtlesime Siioni pääle. Halleluuja!

Me riputasime kandled sääl
remelga okste külge. Halleluuja!

Need kes meid sääl vangi viisid
ja kes meid ära raiskasid
nad nõudsid rõõmulaulu meie käest. Halleluuja!
Et laulge meile laulu Siionist. Halleluuja!

Kuidas võime laulda Jehoova
laulu võõra rahva maal? – Halleluuja!
Kui mina unustan Sind Jerusalemm
Siis unustagu minu parem käsiend. Halleluuja!

Ja jäägu keel mu suulae külge
kuima Sinust ei mõtle ja, Halleluuja!
Kui ma ei lase Jerusalemma
enese ülimaks rõõmuks saada.
Halleluuja! Halleluuja!

Wohl dem Menschen (Õnnis on inimene)
Wohl dem, der nicht wandelt
Im Rat der Gottlosen …
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
aber der Gottlosen Weg vergeht.
Dienet dem Herrn mit Furcht
Und küsst seine Füße mit Zittern.
Wohl allen, die auf ihn trauen!“
Auf, Herr, und hilf mir, ein Gott!
Ehre sei dem Vater, dem Sohn
und dem Heiligen Geist. Amen.

Õnnis on inimene
Õnnis on inimene
kes ei käi õelate nõu järele.
Halleluuja, halleluuja!
Sest Issand tunneb õigete teed
aga õelate tee läheb hukka.
Halleluuja, halleluuja!
Teenige Issandat kartusega
ja olge rõõmsad värisemisega.
Halleluuja, halleluuja!
Väga õndsad on kõik,
kes Tema, tema juurde kipuvad.
Halleluuja, halleluuja!
Tõuse üles, Issand,
päästa mind ,mu Jumal.
Halleluuja, halleluuja!

Psalm 121: Woher kommt mir Hilfe? (Päeval ei pea päikene)
…dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des nachts.
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Jehova, der über Dich wacht,
Jehova ist Dein Schatten, an Deiner rechten Hand.
…da dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des nachts.

Päeval ei pea päikene sind vaevama,
ega öösel kuu.
Ma tõstan oma silmad üles mägede poole,
kust minu abi tuleb.
Mu abi tuleb Jehoova käest,
kes kõik on teinud,
kõik taeva, maa on teinud.
Jehhoova on, kes hoiab Sind,
Jehoova on su var, sinu paremal käel.
Päeval ei pea päikene sind vaevama,
ega öösel kuu.
Ma tõstan oma silmad üles mägede poole.

Psalm 22
Mein Gott, warum hast du mich verlassen?
(Mu Jumal!)
Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen?
Mein Gott, des Tages rufe ich,
doch antwortest du nicht,
und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.
Alle, die mich sehen, verspotten mich,
sperren das Maul auf und schütteln den Kopf: …
Gewaltige Stiere haben mich umgeben,
mächtige Büffel haben mich umringt.
Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe,
und meine Zunge klebt mir am Gaumen,
und du legst mich in des Todes Staub.
Aber du, Herr, sei nicht ferne,
meine Stärke, eile, mir zu helfen!
Hilf mir aus dem Rachen des Löwen
und vor den Hörnern wilder Stiere –
(Du hast mich erhört!)

Mu Jumal!
Mu Jumal! Jumal!
Mikspärast oled sa mind maha jätnud?
Mu jumal! Päeval hüüan mina, oga sa ei vasta!
Ja öösegi ei olemina mitte vait.
Kõik kes mind näevad hirvitad mind:
Nemad ajavad suu ammuli, ja vangutavad pead.
Palju vairsa on mu ümber tulnud,
Paasani sõnnid on mu ümber päranud.
Mu rammu on kui potitürk ära kuivanud,
Ja minu keel on mu suu lae küljes kinni,
Ja sa paned mind surma põrun.
Aga sina Jehoova, mu jumal,
Päästa mu hing, Jehoova, mu jumal,
ära ole mitte kaugel
päästa mu hing mis üksikon.

Zad Moultaka
Sakata / Psalm 60

Der arabische Originaltext wird von Zad Moultaka nicht durchgehend vertont. Weite Teile werden ausgelassen, nur einzelne Worte oder Textbruchstücke sind vertont und durch Wiederholung hervorgehoben. (Die Redaktion)

3 Gott, du hast uns verstoßen,
unsere Reihen auseinandergerissen.
Voller Zorn bist du gewesen.
Jetzt stell uns wieder her!
4 Du hast die Erde erschüttert,
du hast das Land tief gespalten.
Jetzt heile doch seine Risse!
Denn es bricht auseinander.
5 Du hast dein Volk erfahren lassen,
wie hart das Leben im Krieg ist.
Du gabst uns Wein zu trinken,
der uns taumeln ließ.
6 Doch denen, die dich verehren,
hast du ein Feldzeichen aufgestellt.
Dorthin können sie fliehen
vor Pfeil und Bogen. (Sela.)
7 So werden deine Freunde gerettet.
Hilf uns mit deiner starken Hand
und antworte uns!
8 In seinem Heiligtum hat Gott gesagt:
"Ich werde jubeln über meinen Sieg!
Das Land von Sichem werde ich verteilen
und das Tal von Sukkot ausmessen.
9 Mir gehört Gilead und mir gehört Manasse.
Efraim ist mein Helm, Juda mein Herrscherstab.
10 Moab soll mir als Waschbecken dienen.
Auf Edom will ich meinen Schuh werfen.
Über die Philister werde ich triumphieren."
11 "Wer kann mich zur Grenzfestung bringen?
Wer wird mich sicher bis nach Edom führen?
12 Ach Gott, hast du uns wirklich verstoßen,
ziehst du nicht mehr mit uns in den Krieg, Gott?
13 Steh uns bei und rette uns vor dem Feind!
Hilfe von Menschen kann da nichts ausrichten.
14 Doch mit Gott werden wir siegreich sein.
Er selbst wird unsere Feinde zertreten."

Cyrillus Kreek
Aus den Psalmen Davids

Psalm 141: Herr, ich rufe zu dir (Issand, ma hüüan)
Herr, ich rufe zu dir, eile zu mir,
vernimm meine Stimme, wenn ich dich anrufe.
Mein Gebet möge vor dir gelten
Als ein Räucheropfer,
das Aufheben meiner Hände als ein Abendopfer.
…vernimm meine Stimme, Herr!

Issand, ma hüüan
Issand, ma hüüan Su poole, kuule mind!
Kuule mu palve häält, kui ma Su poole hüüan.
Olgu mu palve kui suitsetamise rohi Su palge ees,
mu käte ülestõstmine kui õhtune ohver.
Kuule Sa mind, oh Issand!

Saed Haddad
Peace, peace, when there is no peace

Psalm 133
Wie schön und angenehm ist es,
wenn Brüder in Frieden zusammenleben!
Es ist so wohltuend wie frischer Tau, der vom Berg Hermon auf die Berge Zions niederfällt.
Ja, dort schenkt der Herr seinen Segen und Leben, das niemals aufhört.

Psalm 85
… Er verkündet Frieden seinem Volk –
denen, die ihm die Treue halten;
doch sollen sie nicht in ihre alte Unvernunft zurückfallen.
Dann verbünden sich Güte und Treue,
dann küssen einander Gerechtigkeit und Frieden.
Treue wird aus der Erde sprießen und Gerechtigkeit vom Himmel herabblicken.

Psalm 46
Kommt und seht, was der Herr Großes getan hat!
Seine Taten verbreiten Entsetzen.
In aller Welt bereitet er den Kriegen ein Ende.
Die Kampfbogen bricht er entzwei,

Psalm 34
Wer von euch will sich am Leben freuen und gute Tage erleben?
Wendet euch ab von allem Bösen und tut Gutes!
Setzt euch unermüdlich und mit ganzer Kraft für den Frieden ein!

Psalm 133
Hinne Mah Tov Vemah Naʿiym Shéveth achiim Gam Yacḥad.
Ki Sham Tsiva Adonai Et Habracha Chaiim ’ad Ha’olam

Psalm 85
Eshma’ Ma Yidaber Hael Adonai Ki Yidaber Shalom (Salam)
El’ammo Veel Chasidav Veal Yashuvu Lichisla
Chesed Veemet Nifgashu Tsedek Veshalom Nashaku
Emet Mierets Tismach Ve Tsedeek Mishamaim Nishqaf

Psalm 46
Lechu Chazu mif’alot Adonai Ashér Sam Shammot Baarets
Mashbiit Milchamot ‘ad Qitse Haarets Qeshét Yeshaber Ve Qitses Chaniit ‘agalot Yisrof Baesh

Psalm 34
Mi Haiish Héchafets Chaiim Uhev Yamim Lirot Tov
Sur Méra’ Ve’ase Tov Baqesh Shalom (Salam)

Felix Mendelssohn Bartholdy
Drei Psalmen op. 78, Nr. 2

Psalm 43: Richte mich, Gott
Richte mich, Gott, und führe meine Sache
wider das unheilige Volk,
von den falschen und bösen Leuten.
Denn du bist der Gott,
du bist der Gott meiner Stärke;
warum verstößest du mich?
Warum lässest du mich so traurig geh'n,
wenn mein Feind mich drängt?
Sende dein Licht und deine Wahrheit,
dass sie mich leiten zu deinem heiligen Berge,
und zu deiner Wohnung.
Dass ich hineingehe zum Altar Gottes,
zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,
und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.

Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott!
denn ich werde ihm noch danken,
dass er meines Angesichts Hülfe,
und mein Gott ist.

Cyrillus Kreek
Aus den Psalmen Davids

Psalm 104 Lobe den Herrn
Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich, …
Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!
Du hast sie alle weise geordnet …
Ehre sei dem Vater, dem Sohn
und dem Heiligen Geist! Amen.

Kiida, mu hing, Issandat!
Kiida, mu hing, Issandat!
Kiidetud oled Sina!
Issand, mu Jumal, Sa oled suur.
Kui suured on Sinu teod, Issand
So oeld koik targasti teinud,
kes Sa koik oled teinud
Au olgu Isale, Pojala, Pühale Vaimule au,
nuud ja igavest. Aamen.

Felix Mendelssohn Bartholdy
Drei Psalmen op. 78, Nr. 1

Psalm 2: Warum toben die Heiden
Warum toben die Heiden,
und die Leute reden so vergeblich?
Die Könige im Lande lehnen sich auf,
und die Herren rathschlagen miteinander
wider den Herrn und seinen Gesalbten:
Lasst uns zerreißen ihre Bande,
und von uns werfen ihre Seile!
Aber der im Himmel wohnet, lachet ihrer,
und der Herr spottet ihrer.
Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn,
und mit seinem Grimm wird er sie schrecken.
Aber ich habe meinen König eingesetzt
auf meinem heiligen Berge Zion.
Ich will von einer solchen Weise predigen,
dass der Herr zu mir gesagt hat:
Du bist mein Sohn, heute hab' ich dich gezeuget; heische von mir,
so will ich dir die Heiden zum Erbe geben,
und der Welt Ende zum Eigenthum.
Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschlagen,
wie Töpfe sollst du sie zerbrechen: 
So lasset euch nun weisen, ihr Könige,
und lasset euch züchtigen, ihr Richter auf Erden.
Dienet dem Herrn mit Furcht
und freuet euch mit Zittern!
Küsset den Sohn, dass er nicht zürne,
und ihr umkommet auf dem Wege,
denn sein Zorn wird bald anbrennen.
Aber wohl allen, die auf ihn trauen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne,
und dem heiligen Geiste.
Wie es war von Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!

KÜNSTLERBIOGRAFIEN

Yuval Weinberg
Chefdirigent des SWR Vokalensembles

Seit Beginn der Spielzeit 2020/2021 steht Yuval Weinberg als Chefdirigent an der Spitze des SWR Vokalensembles. Er studierte in Tel Aviv Gesang und Dirigieren und setzte seine Ausbildung bei Jörg-Peter Weigle an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und Grete Pedersen in Oslo fort.

Yuval Weinberg war Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und errang zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben: 2013 den Jurysonderpreis beim Wettbewerb für junge Chordirigenten in St. Petersburg, 2014 den ersten Preis beim Chordirigierwettbewerb in Wrocław, 2015 und 2016 den Gary Bertini Nachwuchspreis und 2017 – gemeinsam mit dem Kammerchor NOVA – den ersten Preis beim Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf.

Von 2015 bis 2017 war er Chefdirigent beim Osloer Kammerchor NOVA und dem Nationalen Jugendchor Norwegens und von 2019 bis 2023 Künstlerischer Leiter des EuroChoir. Seit 2019 ist er erster Gastdirigent des Norske Solistkor und seit 2020 Chefdirigent des SWR Vokalensembles.

SWR Vokalensemble

Der Rundfunkchor des SWR gehört zu den internationalen Spitzenensembles unter den Profichören. Die instrumentale Klangkultur und stimmliche wie stilistische Flexibilität des Vokalensembles suchen ihresgleichen und begeistern Publikum, Dirigenten und Komponisten im In- und Ausland. Mehr als 300 Werke sind in den vergangenen Jahrzehnten für das SWR Vokalensemble entstanden und jedes Jahr kommen neue hinzu. Neben der zeitgenössischen Musik widmet sich das SWR Vokalensemble vor allem den anspruchsvollen Chorwerken der Romantik und der klassischen Moderne.

SWR Vokalensemble
SWR Vokalensemble

Von 2004 bis 2020 war Marcus Creed der Chefdirigent des SWR Vokalensembles. Unter seiner Leitung wurde das SWR Vokalensemble für seine kammermusikalische Interpretationskultur und seine stilsicheren Interpretationen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, dem ECHO Klassik, dem Diapason d’Or, dem Choc de la Musique und dem Grand Prix du Disque. Künstlerischer Leiter ist seit 2020 Yuval Weinberg, der 2022 mit dem SWR Vokalensemble eine Gesamtaufnahme aller Chorwerke von György Ligeti vorlegte, die u. a. mit dem Jahrespreis Diapason d’Or sowie dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.

BESETZUNG

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Impressum
Chormanagement: Dorothea Bossert
Redaktion: Ilja Stephan
Text: Die Einführungstexte von Ilja Stephan sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
SWR