„Ich fühle mich nach wie vor zu Hause beim SWR Vokalensemble“, so Weinberg. „Es ist meine musikalische Familie, wir sind miteinander vertraut, unsere Beziehung ist lebendig und eng, und auch die Zusammenarbeit mit dem Management kann man sich nicht besser wünschen. Mir ist es wichtig, dass jedes Projekt neues Feuer entfacht und Raum für Entdeckungen schafft. Deshalb glaube ich, dass man loslassen sollte, wenn es richtig gut läuft.
2028 werde ich acht Jahre lang Chefdirigent des SWR Vokalensembles gewesen sein – für mich der Moment, Platz für Neues zu machen, für das Ensemble und für mich. Beim Rundfunkchor Berlin werde ich neue Erfahrungen sammeln, insbesondere im chorsinfonischen Bereich, der in letzter Zeit weniger im Mittelpunkt meiner Arbeit stand. Das SWR Vokalensemble hat bereits eine tolle Nachfolge im Blick.
Doch bis dahin haben wir noch viel zusammen vor, neue Pläne und spannende Projekte, auf die ich mich wirklich freue. Und natürlich werde ich auch nach 2028 regelmäßig als Gast mit großer Freude und Verbundenheit zurückkehren."