Nikita Miller wurde von seinem Vater gehasst und gedemütigt und von anderen Kindern gemobbt – seine Kindheit war hart. Der Comedian wurde in Kasachstan geboren und kam mit vier Jahren nach Deutschland. In seinem Dorf war er der Außenseiter, da kein Kind mit ihm spielen wollte.
Ich bin in einem Dorf groß geworden und die Kinder haben gesagt: ‚Geh weg, wir dürfen nicht mit dir spielen, weil du Russe bist.'
Lange wusste er als Russlanddeutscher nicht, wo sein Platz in der Gesellschaft ist. Diese Zerrissenheit prägt bis heute sein Leben und spielt auch in seinem Comedy-Programm eine wichtige Rolle.
Aber auch zuhause hatte er es schwer. Sein Vater hat ihn gehasst, geschlagen und gedemütigt.
Ich habe das nüchtern nicht ausgehalten. Also habe ich mich zugedröhnt und bin dann in der Schule sitzen geblieben.
Nachdem er von einer Gruppe gleichaltriger Jungs verprügelt wurde, musste sich in seinem Leben etwas ändern. Wie er im Leben die Kurve gekriegt hat, verrät der Comedian im Interview.
Während seines Studiums kam er dann durch Zufall auf die Comedy-Bühne. Er wusste sofort: Das funktioniert, hier ist sein Platz. Trotz seiner steilen Karriere fühlt er sich heute sehr erschöpft, würde am liebsten nicht mehr auf Tour gehen und für immer mit seiner Frau in seiner Wahlheimat Norwegen bleiben.
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