Deepfake-Skandal um Collien Fernandes zeigt Lücke im Strafrecht

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Nach den schweren Vorwürfen von Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen rückt ein Problem in den Fokus: KI-generierte, sexualisierte Deepfakes sind in Deutschland oft nicht strafbar. Laut HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg ist vor allem die Erstellung solcher Bilder bislang legal. Zwar könne die Verbreitung strafbar sein, allerdings nur, wenn Betroffene selbst Anzeige erstatten. Die Fälle seien längst kein Einzelfall mehr. Mit KI könnten solche Inhalte in Minuten erstellt werden, vor allem zulasten von Frauen und Mädchen. Plattformen kämen ihrer Verantwortung oft nicht nach. Von Hodenberg sieht Hoffnung bei der Politik: Künftig müsse auch die Herstellung solcher Deepfakes strafbar werden. Betroffenen rät sie, sich Hilfe zu suchen und nicht allein zu bleiben. Mehr dazu im Interview mit SWR Aktuell.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Ulrike Alex
Porträtfoto von Ulrike Alex
Onlinefassung
Moritz Braun
Moritz Braun steht vor dem Logo von SWR Aktuell