Deepfake: "Der Mensch glaubt, was er sieht"

Teilen

Stand

Instagram, TikTok, Facebook – der Feed zeigt Bilder und Videos ohne Ende. Doch nicht alles, was der Nutzer sieht, ist echt. Immer mehr Deepfakes sind im Umlauf.

Diese KI-generierten Bilder, Videos und Audioaufnahmen sorgen für Aussagen von realen Personen, die diese nie getätigt haben. Das Problem: "Der Mensch glaubt, was er sieht und was er hört", sagt Martin Steinebach, Leiter der Abteilung Media Security und IT Forensics am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt.
Zwar könne man an kleinen Ungereimtheiten Fälschungen erkennen, aber oft brauche es technische Methoden, um Deepfakes als solche zu erkennen.

Verzerrte Wahrnehmung durch KI

Die technische Entwicklung sei durch die künstliche Intelligenz so weit vorangeschritten, dass auch Interaktionen auf sozialen Plattformen gefälscht sein können. "Man verzerrt die gesellschaftliche Reflexion von Themen", so der IT-Experte. Ziel seien Manipulation und Desinformation, vor allem rund um Wahlen, erklärt Martin Steinebach im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.