Erste Störche in Rheinland-Pfalz: Deshalb kehren sie schon jetzt zurück

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Von Autor/in Ulrike Alex

Sie klappern wieder von den Dächern und suchen nach Würmern auf den Feldern. In vielen Orten in Rheinland-Pfalz sind die Störche wieder da.

Zurückgekehrt aus ihrem Winterquartier. Zwar ist der Winter noch nicht vorbei, doch das Nahrungsangebot ist bereits vorhanden. "Solange wir hier keinen dauerhaften Bodenfrost haben, finden die Störche genug zu fressen. Da machen auch ein paar Minustemperaturen in der Nacht nichts aus", sagt Jessica Lehmann, Leiterin des Storchenzentrums in Bornheim. Es sei nicht die Kälte, die die Vögel im Winter wegzieht, sondern das Nahrungsvorkommen. Die Daunenfedern ermöglichen dem Storch außerdem gut auf Temperaturunterschiede zu reagieren.

Der Storch konnte bisher gut auf den Klimawandel reagieren. Er ist angepasst auf das Klima in der Sahara in Afrika als auch auf die Kälte hier. Radikale Temperaturunterschiede machen ihm nicht so viel aus.

Es seien Wetterextreme, die den Storch vor Probleme stellen können. So war unter anderem zu viel Regen ein Grund dafür, dass die jüngste Brutsaison die schlechteste seit fast 30 Jahren war. Doch die Einschnitte seien regional sehr unterschiedlich gewesen, so Lehman. Während in der Pfalz in manchen Orten alle Storchenhorste leer blieben, gäbe es im Hunsrück mittlerweile mehr Störche. Insgesamt habe das Land eine recht stabile Population, sodass eine schwache Brutsaison verkraftbar sei, so Lehmann.

Zu viel Regen und Kälte Schlechteste Brutsaison für Störche in RLP seit 30 Jahren

Die Klapperschnäbel sind zwar wieder heimisch in Rheinland-Pfalz - aber die jüngste Brutsaison war die die Tiere die schlechteste seit fast 30 Jahren.

DASDING DASDING

Was es braucht, damit Störche sich wohlfühlen und wie es dem Land Rheinland-Pfalz gelungen ist, Störche wieder heimisch zu machen, erzählt Jessica Lehmann im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.

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Julia Salinas