Welche Rezepte für einen Erfolg gibt es beim ESC? Sarah Engels bekam in Wien viel Applaus, viel Respekt, sie hatte ein Millionen-Publikum, und kam auf den drittletzten Platz. Was muss zusammenkommen für einen der vorderen Ränge? Ein Beispiel könnte der deutsche Beitrag von 2010 sein, als Lena mit ihrem Song "Satellite" den ersten Platz holte. Dabei waren es auch "ihr authentischer Auftritt und ihre Persönlichkeit", die damals zum Sieg beitrugen, sagt ESC-Reporter Marc Dugge im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser. Außerdem geht es heute viele Jahre später auch darum, sich ins Gespräch zu bringen, etwa mit einer Sympathie-Kampagne auf Social Media. Außerdem gilt: Wer sich abhebt von der Menge der Songs und Auftritte, erhöht die Chancen auf einen der vorderen Plätze.
Was zählt: Gute Songs plus Marketing und Sympathien
Richtig gemacht hat es offenbar Bulgarien: Der Beitrag der Sängerin Dara gewann beim ESC in Wien am Wochenende mit einem ungewöhnlichen Song, der vielen sofort ins Ohr ging. Australien beeindruckte mit einem professionell durchgestylten und sehr gut gesungenen Auftritt: Beide Beiträge landeten weit vorne. Klar, so vollständig planbar ist ein Erfolg beim ESC nicht, aber wenn der Song gut ist und das Marketing und die Werbung dafür auch stimmen, dann stehen die Chancen besser, sagt ESC-Reporter Marc Dugge.