Info-Date am Morgen: Lufthansa-Piloten streiken ++ Tübingen, Heidelberg, Karlsruhe bleiben Exzellenzunis

Teilen

Stand

Von Autor/in Andreas Böhnisch

Die Pilotinnen und Piloten der Lufthansa haben ihre Arbeit niedergelegt. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen. Dies und weitere Themen des Morgens mit Andreas Böhnisch.

Die Pilotinnen und Piloten der Lufthansa sind um Mitternacht in den Streik getreten.
Deutschlandweit werden deswegen heute und morgen mehrere hundert Starts und Landungen gestrichen. Anders als beim letzten Streik im Februar - damals hatten auch gleichzeitig die Flugbegleiter die Arbeit niedergelegt - will Lufthansa nach eigenen Angaben rund die Hälfte der ursprünglich geplanten Flüge durchführen.

Auf der Langstrecke fast zwei Drittel. Gestrichen sind von den Drehkreuzen Frankfurt und München vor allem viele innerdeutsche und innereuropäische Flüge. Aber auch Verbindungen nach Nordamerika. Hintergrund des Streiks ist ein Tarifkonflikt zur betrieblichen Altersversorgung der rund 5000 Pilotinnen und Piloten.

15 Millionen Euro jährlich für Exzellenzunis

Die Universitäten in Heidelberg und Tübingen sowie das KIT in Karlsruhe bleiben Exzellenzunis und werden somit für weitere 7 Jahre gefördert. Die Forschungseinrichtungen erhalten jährlich zusätzlich bis zu 15 Millionen Euro. Damit könnten die Hochschulen in Tübingen, Karlsruhe und Heidelberg ihre internationale Spitzenstellung weiter ausbauen, sagte die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne).

Die Förderperiode geht von 2027 bis 2033. Davon profitieren auch die RWTH Aachen, die Universität Bonn, die Berlin University Alliance, die TU Dresden, die Universitäten Hamburg, die LMU München und die TU München. Die Universität Freiburg ist in einem Exzellenzauswahlverfahren und hat einen Neuantrag gestellt. Die Entscheidung fällt am 2. Oktober. Die Universität Konstanz darf den Titel Exzellenz-Universität nur noch bis Ende des Jahres tragen.

Weitere Informationen zum Thema

Osann-Monzel

Immer mehr Brachen Flächenbörse soll Weinberge an der Mosel retten

Die Mosel ist berühmt für ihre Weinberge. Doch immer mehr davon verwildern. Die Gemeinde Osann-Monzel setzt auf eine neue Flächenbörse, um zumindest die besten Lagen zu erhalten.

SWR Aktuell am Morgen SWR Aktuell