KI als Kummerkasten: Kann Künstliche Intelligenz den besten Freund ersetzen?

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Liebeskummer, Konflikte in der Partnerschaft – immer häufiger suchen Menschen bei solchen Problemen Rat bei Künstlicher Intelligenz. Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom empfinden ein Viertel der Nutzer von Gemini oder ChatGPT die KI als Bezugsperson und jeder zehnte kann sich sogar vorstellen, Gefühle für die KI zu entwickeln. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder ist vom Ergebnis überrascht. Vor allem davon, "wie tief mittlerweile künstliche Intelligenz in das Beziehungs- und Sexualleben eingreift und welches Potential von den Nutzern da erkannt wird", so Rohleder in SWR Aktuell. Die Vorteile liegen auf der Hand: KI ist immer und jederzeit verfügbar, sie hört zu und unterbricht nicht. "Je nachdem hat sie Eigenschaften wie ein Therapeut oder eine Psychologin." Und sie ist oft erfolgreich: Laut Bitkom sagen mehr als Dreiviertel derjenigen, die in Beziehungsfragen Rat bei der KI gesucht haben, dass sie ihnen geholfen hat. "Hilft eine Psychotherapie oder der Rat eines guten Freundes auch in 75 Prozent der Fälle?" Fragt Bernhard Rohleder im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer.