Rund drei Jahre herrscht mittlerweile Krieg in der Ukraine. Nach wie vor leiden die Menschen unter dem völkerrechtswidrigen Vorgehen Russlands. Bei den Verhandlungen zwischen Russland und den USA sitzen die Ukrainer nicht mit am Tisch. US-Präsident Donald Trump macht die Ukraine für den andauernden Krieg verantwortlich und behauptete zuletzt, dass Präsident Selenskyj ein "Diktator ohne Wahlen" sei.
"Ich habe keine Zweifel daran, dass Selenskyj legitim gewählt wurde und halte es im Moment auch für richtig, keine Wahlen abzuhalten – auch wenn ich kein Freund von Selenskyj bin und mir eigentlich einen anderen Präsidenten wünschen würde", sagt Dietrich Treis. Der deutsche Landwirt betreibt in der Nähe von Kiew einen Hof mit knapp 80 Beschäftigten. Er beschreibt, dass die Produktion und die Exporte zwar aktuell normal liefen, die Menschen jedoch kriegsmüde seien. Aus seiner Sicht versprechen die aktuellen Verhandlungen keinen Waffenstillstand, der die ukrainischen Rechte wahren würden. Aussagen verschiedener Seiten seien irreführend.
Wie sich das auf seine Arbeit auswirkt, beschreibt Landwirt Dietrich Treis im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.