Tankstellenverband: Spritpreise könnten auf 2,50 Euro steigen

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Die Preise für Benzin und Diesel sind seit Beginn des Iran-Kriegs deutlich gestiegen und könnten nach Einschätzung des Tankstelleninteressenverbands noch weiter klettern. Sprecher Herbert Rabl hält Preise von bis zu 2,50 Euro pro Liter für möglich. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich sagt Rabl, solche Werte seien nicht unrealistisch. Kurzzeitig habe es vergangene Woche bereits eine Tankstelle in Bayern gegeben, an der dieser Preis verlangt worden sei. Entscheidend sei vor allem der Ölpreis auf dem Weltmarkt. Wenn etwa wichtige Handelsrouten wie die Straße von Hormus gestört würden, könne der Preis für Rohöl schnell weiter steigen und damit auch die Preise an den Zapfsäulen.

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Tankstellenverband sieht "Abzocke"

Kritik äußert der Verband vor allem an den Mineralölkonzernen. Die ersten Preiserhöhungen nach Beginn des Konflikts seien kaum zu rechtfertigen gewesen, sagt Rabl. Schließlich sei damals noch Kraftstoff verkauft worden, der aus deutlich günstiger eingekauftem Rohöl produziert worden sei. Auch die Preispolitik insgesamt steht in der Kritik. Teilweise würden die Preise an den Tankstellen bis zu 30-mal am Tag verändert, um möglichst viel Gewinn herauszuholen. Leidtragende seien neben den Autofahrerinnen und Autofahrern auch die Tankstellenbetreiber selbst. Die hohen Preise sorgten häufig für schlechte Stimmung unter den Kunden und das wirke sich auch auf die Umsätze im Shop aus.