Matinee

In letzter Sekunde: die Rettung

Sonntagsfeuilleton mit Monika Kursawe

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Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft: Retten ist für manche Menschen zum Lebensinhalt geworden. Sie retten Hunde aus Rumänien, Igel vor dem Erfrieren, Lebensmittel vor dem Müll oder sie versuchen gleich die ganze Welt zu retten. Dann zum Beispiel, wenn sie fürs Klima auf die Straße gehen und mit "Fridays for Future" auf den Klimawandel aufmerksam machen.

Egal ob man selbst unmittelbar an Rettungsaktionen beteiligt ist, man kann quasi jederzeit an ihnen teilhaben. Social Media ist immer dabei! Rettungsaktionen in den Medien sorgen für hohe Klickzahlen und Einschaltquoten. Berichterstattung über spektakuläre Rettungen, Höhlen- oder Bergrettungen erzeugt Empathie wie Neugier gleichermaßen. Wenn die Geschichte dann am Ende gut ausgeht – umso besser.

Die Matinee wirft heute den Rettungsanker aus. Wir fragen, wie Rettung im Alltag konkret aussieht, und ob wir bereit sind, selbst Erste Hilfe zu leisten – etwa bei einem Unfall, oder wenn sich eine Person in einer hilflosen Lage befindet?

Wir sprechen mit der Bergwacht, erzählen die Geschichte des SOS und besuchen ein Café, das ausschließlich gerettete Lebensmittel verwertet. Wir fragen nach, wieso Rettungsaktionen prädestiniert sind, um medial ausgeschlachtet zu werden. Wir sprechen über die Rettung von Kulturgütern in Syrien. Und wir müssen uns eingestehen, dass die deutsche Sprache – jetzt wohl endgültig – nicht mehr zu retten ist.

Gesprächspartner der Sendung sind: die Kommunikationswissenschaftlerin und Journalismusforscherin Prof. Dr. Margreth Lünenborg von der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst Berlin, sowie Peter Anzenberger von der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen.

Redaktion: Nicole Dantrimont
Musikredaktion: Julia Kesch

Zur rechten Zeit am rechten Ort Haben Sie schon mal jemand gerettet?

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Moderator/in
Monika Kursawe
Monika Kursawe, SWR2 Moderatorin