Samuel Friedrich Capricornus:
"Laetare Jerusalem"
Susanne Rydén (Sopran)
Ensemble Bell'Arte
Kay Johannsen:
"O Mensch, bewein dein Sünde groß", Improvisation
Kay Johannsen (Orgel)
Georg Philipp Telemann:
"Du bist verflucht, o Schreckensstimme"
Margaret Hunter (Sopran)
Ensemble Luxurians
Max Reger:
"O Traurigkeit, o Herzeleid"
Martin Schmeding (Orgel)
Der Sonntag Lätare ist der vierte Sonntag in der Fastenzeit und ein besonderer Tag der Freude inmitten der Passionszeit. Der Name stammt von den lateinischen Anfangsworten des Introitus für die Liturgie dieses Sonntags: Laetare Jerusalem - Freut euch mit Jerusalem. Dieser Sonntag in der Mitte der Fastenzeit hat einen fröhlichen, tröstlichen Charakter, da das Osterfest näher rückt. Den alten lateinischen Text greift auch Samuel Capricornus in einer Motette auf. Ganz anders Georg Philipp Telemann, der in seiner Kantate „Du bist verflucht, o Schreckensstimme“ die Erbsünde thematisiert, von der uns nur Gott befreien kann.