Signum Quartett:
Florian Donderer, Annette Walther (Violine)
Xandi van Dijk (Viola)
Thomas Schmitz (Violoncello)
Leo Tolstoi:
Walzer F-Dur
(Bearbeitung von Xandi van Dijk)
Leoš Janáček:
Streichquartett Nr. 1
„Abschied“ aus „Mährische Volkspoesie in Liedern“
„Ach, einziger sicherer Blick in die Zukunft“ aus „Album für Kamila Stösslová“
(Bearbeitungen von Xandi van Dijk)
Vítězslava Kaprálová:
„Mit weißem Halstuch winkt er“ aus „Vteřiny“ („Sekunden“) op. 18
(Bearbeitung von Xandi van Dijk)
Streichquartett op. 8
Leoš Janáček:
„Liebe“ aus „Mährische Volkspoesie in Liedern“
„Der goldene Ring“, „Alle Farben des Regenbogens“ aus „Album für Kamila Stösslová“
„Brieflein“ aus „Mährische Volkspoesie in Liedern“
„Nur blindes Schicksal“ und „Kamila, Kamila, meine Liebste, jetzt weiß ich, was Liebe ist“ aus „Album für Kamila Stösslová“
(Bearbeitungen von Xandi van Dijk)
Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“
(Konzert vom 30. April 2026 im Mozartsaal)
anschließend:
Thema Musik
„Der Weg zur richtigen Bogenhaltung“
Kurzfeature von Sophie Fink zum Thema „Haltung“
Leider war Kamila Stösslová keine Komponistin. Wäre sie eine gewesen, dann könnte in diesem Konzert ein Dialog zu hören sein, und es wäre hochinteressant zu erleben, wie die Geliebte von Leoš Janáček auf dessen zweites Streichquartett reagierte: "Intime Briefe". In Ermangelung einer kompositorischen Antwort kombiniert das Signum Quartett als Schwetzinger Residenzensemble dieses Quartett mit seinem ersten. Dazu kommt noch eine hierzulande kaum bekannte tschechische Komponistin, Vítězslava Kaprálová, 1915 in Brünn geboren, wurde nach ihrem frühen Tod 1940 vergessen.