Mittagskonzert vom 22.1.2026

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Stand

ORF Radio-Symphonieorchester
Wiener Singverein
Claudia Mahnke (Mezzosopran)
Paul Schweinester (Tenor)
Leitung: Markus Poschner
Lili Boulanger:
Tägliches Gebet für das gesamte Universum aus "Altes buddhistisches Gebet"
Lili Boulanger:
Psalm 130 "Du fond de l'abîme" (Aus der Tiefe des Abgrunds)
Alexander von Zemlinsky:
Die Seejungfrau
(Konzert vom 11. Oktober 2025, Musikerverein Wien)

Joseph Haydn:
Flötentrio D-Dur Hob. XV:16
Trio Revolution
Philippe Gaubert:
Cantabile et Scherzetto
Eric Aubier (Kornett)
Laurent Wagschal (Klavier)
Franz Schubert:
Impromptu Nr. 4 As-Dur
Sergej Rachmaninow (Klavier)
Anton Rubinstein:
Barkarole für Klavier Nr. 5
Sergej Rachmaninow (Klavier)

Klagende Tiefen und eruptive Schmerzklänge durchziehen Lili Boulangers Vertonung des 130. Psalms, entstanden im Schatten des Ersten Weltkriegs - ein Werk von fast überwältigender Ausdruckskraft. Ihre Schwester Nadia bezeichnete sie als die „erste Komponistin überhaupt“. 1893 in Paris geboren, musikalisch hochbegabt und früh verstorben, hinterließ Lili rund 40 Werke. Besonders in ihren Vokalstücken entwickelte sie eine unverwechselbare, eindringliche Klangsprache. Markus Poschner stellt Boulangers Musik Zemlinskys selten gespielte „Seejungfrau“ gegenüber - einer sinfonischen Märchenfantasie von 1905.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
SWR