350 Jahre nach seinem Tod hat sein Wirken nicht an Strahlkraft verloren. Als einer der wichtigsten Kirchenlieddichter verband barocke Dichtkunst mit evangelischer Theologie. Der Geistliche schenkte mit seinen Liedern Zuversicht und Hoffnung. Paul Gerhardt war als Hauslehrer tätig und wirkte in Berlin, Mittenwalde und Lübben. Er selbst lebte inmitten des Dreißigjährigen Krieges, verlor seine Eltern als Kind, und von seinen eigenen fünf Kindern starben vier nach sehr kurzer Zeit. Trotz allem dichtete er poetische Texte voller Gottvertrauen, die bis heute weltweit gesungen werden und konfessionelle Grenzen überwinden. Welche Rolle spielt Paul Gerhardt 350 Jahre nach seinem Tod?