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Afrika ohne US-Hilfen – Katastrophe und Chance

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Von Autor/in Bettina Rühl

Die Trump-Administration hat die US-Entwicklungsagentur USAID zerschlagen, deren Zahlungen bis auf ein Minimum eingestellt. Außerdem hat Washington seine Zuwendungen an die diversen UN-Agenturen massiv gekürzt.

Die Folgen vor allem für afrikanische Länder südlich der Sahara sind dramatisch: Weil lebensrettende Medikamente fehlen, könnten bald täglich 2.300 neue HIV-Fälle auftreten. Weil Daten nicht mehr zur Verfügung gestellt werden, leiden Gesundheits- und Katastrophenvorsorge und die Abwehr von gezielten Falschnachrichten wird schwieriger.

Es gibt aber auch Stimmen, die jetzt die Chance gekommen sehen, sich aus alten Abhängigkeiten zu befreien.

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Bettina Rühl
Bettina Rühl in Mogadischu