Ann Esswein ist Autorin und Reporterin. Studiert hat sie Journalismus und Humanitäre Hilfe in Ansbach, Dublin und Uppsala. Sie arbeitet meist an mehrmonatigen Recherchen in der ganzen Welt zu Themen wie humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit, Ressourcenkonflikte und Migration. Aktuell produziert sie Radio-Feature und Essays und schreibt für Printmedien und Romane.
Ihre Radioanfänge hat Ann Esswein in einem Tour-Bus von On3 Südwild gemacht, dem damals neuen multimedialen Format des Bayerischen Rundfunks. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört, als Reporterin vor Ort nachzuforschen, was Menschen beschäftigt. Das Journalismus-Studium hat sie zu einer All-Round-Reporterin ausgebildet, die sowohl für Fernsehen, Radio und Print Stücke produzieren kann.
Ann Esswein war als Filmemacherin, Radio-Producerin und Print-Journalistin auf allen Kontinenten unterwegs und hat sich meist ein Jahr lang ein Kernthema gesetzt und das intensiv recherchiert – von Vanuatu bis Guatemala.
Ann Esswein ist Teil des Selbstlaut-Kollektivs, das sich eine machtkritische Berichterstattung zum Fokus gesetzt hat. 2021 hat das Team die Frontex-Files für das ZDF Magazin Royale veröffentlicht und war für den Deutschen Radiopreis nominiert.
Ann Essweins Debütroman "Mimikry" ist 2004 erschienen.