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Captagon aus Syrien – Wie das Drogengeschäft Assad stützt

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Von Autor/in Tilo Spanhel

Knapp 50 Milliarden US-Dollar könnten jährlich mit dem Handel von Captagon umgesetzt werden, schätzen Fachleute. Das wäre mehr, als mexikanische Kartelle mutmaßlich mit dem Verkauf von Kokain verdienen.

Produziert wird das süchtig machende Aufputschmittel größtenteils in Syrien. Dort sichert sich der Assad-Clan mit dem profitablen Drogengeschäft offenbar die Macht.

Hauptabsatzmarkt für die kleinen Tabletten sind bislang die arabischen Golfstaaten, zunehmend auch die Nachbarländer Syriens. Und auch in Europa entdeckten Zollfahnder zuletzt große Mengen Captagon. 

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