Mikrochips, Solarmodule, Elektroautos, Medikamente – viele zentrale Produkte in Deutschland hängen von chinesischen Lieferketten ab. Gleichzeitig besteht eine große Abhängigkeit zu US-Tech-Konzernen, mit allen damit verbundenen Risiken.
Um weniger verwundbar zu sein, verfolgen Bundesregierung und EU die Strategie des sogenannten "De-Risking": Lieferketten diversifizieren, Engpässe vermeiden, eigene Plattformen aufbauen. Doch das scheint schwieriger als gedacht. Woran liegt das? Welche Strategien könnte weiterhelfen?
Nadine Godehardt ist Politologin von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und forscht zu Geopolitik, China und politischen Ordnungen.