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Die Verschwundenen in Mexiko – Wie der Staat die Angehörigen allein lässt

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Von Autor/in Jenny Barke | ARD-Studio Mexiko-Stadt

Mehr als 127.000 Menschen gelten in Mexiko als verschwunden. Der Staat ermittelt wenig oder gar nicht in diesen Fällen von vor allem jungen Männern: Sie sind das Kanonenfutter für die Kartelle, die sie als Späher, Auftragsmörder oder in den Drogenküchen einsetzen.

Eine einheitliche landesweite Datenbank für Verschwundene gibt es nach wie vor nicht und meist sind es die Angehörigen, die sich auf die Suche machen. Die polizeiliche Aufklärungsquote liegt bei fast Null. Währenddessen bestreitet die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum, dass das Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko systematisch sei.

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