Ingwer kann Übelkeit bei Chemotherapie lindern
Ingwer ist eine Heilpflanze, die seit Jahrtausenden im asiatischen Raum verwendet wird. 2018 wurde der Ingwer in Deutschland zur Heilpflanze des Jahres gewählt.
Ingwer hat einen sehr positiven Einfluss auf den Verdauungstrakt und er wird auch zur Behandlung empfohlen bei durch Chemotherapie bedingte Übelkeit.
Ingwer wirkt sich sehr positiv auf die Verdauung aus. Es kann die Chemotherapie unterstützen und die Übelkeit lindern, die dabei als Nebenwirkung auftritt. Ein Ingwertee kann viel Positives bewirken.
Ingwer heilt keinen Krebs
In der Vergangenheit gab es Berichte darüber, dass Ingwer auch gegen Krebszellen direkt wirkt. Zumindest hat man im Labor bei Experimenten beobachtet, dass Ingwerextrakt krebshemmend wirkt bei Krebszellen, die man im Reagenzglas züchtet. Man kennt das auch von Vitamin C und anderen Naturstoffen. Jedoch lassen sich leider Experimente vom Reagenzglas nicht einfach eins zu eins auf den Menschen übertragen.
Bei einer sehr kleinen Untersuchung hatte man einmal den Eindruck, dass es bei Frauen mit Eierstockkrebs eine leichte Besserung gab und es wurde die Hoffnung geweckt, man habe jetzt ein Mittel gegeben Krebs. Aber das ist leider nicht so; man kann nicht mit Ingwer Krebs heilen. Man kann aber, wie gesagt, die Nebenwirkungen der Therapie mindern.
Ingwertee ist gesund – aber bitte die Knolle nicht schälen
Auf alle Fälle hat das regelmäßige Trinken von Ingwertee einen positiven Einfluss auf die Abwehr des Menschen. Ingwer erhält sehr viel Vitamin C. Allerdings kommt es auf die richtige Zubereitung an: Für den Tee sollte man die Knolle mitsamt Schale verwenden und den Ingwer mit richtig heißem Wasser übergießen. Anschließend 10 Minuten ziehen lassen.
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