Raumfahrt

Ist die Außenhaut von Raumfahrzeugen im All heiß oder kalt?

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Von Autor/in Uwe Gradwohl

Temperaturunterschiede spielen eine große Rolle

Es wird definitiv heiß, und das ist wirklich ein Problem, auch für die ISS. Der Stress wirkt auf die Bauteile ein, denn die werden auf der einen Seite erhitzt, aber auf der Schattenseite, der Nachtseite der Erde, kühlt das Material aus. Dadurch treten Temperaturspannungen auf. Das führt dazu, dass man solche Raumfahrzeuge nicht ewig betreiben kann. Zusammen mit der kosmischen Strahlung und kleinen Staub- und Schrottteilchen, die durchs All fliegen und auf das Material einwirken, beschränken diese Temperaturunterschiede die Haltbarkeit.

Hitzeschilde für Operationen in Sonnennähe

Es gibt jetzt sehr interessante Sonnensonden, die nahe an die Sonne heranfliegen. Da ist nicht viel drum herum; um die Sonne herum herrscht ein Hochvakuum. Die Sonden absorbieren die Strahlung und werden dadurch warm. Man muss nun dafür sorgen, dass die Sonde und die Experimente trotzdem funktionieren. Zu diesem Zweck sind 15 bis 20 cm dicke Hitzeschutzschilde notwendig, damit die Sonde in Sonnennähe operieren kann.

Porträt Cecilia Payne – Die Astronomin, die herausfand, woraus Sterne gemacht sind

Die Astrophysikerin Cecilia Payne (1900 – 1979) entdeckte, dass die Sterne zum größten Teil aus Wasserstoff bestehen. Doch die Anerkennung dafür blieb ihr lange verwehrt.

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Die europäische Raumfahrtagentur gibt folgende Kosten an pro Person pro Jahr für das europäische Raumfahrtprogramm: 80 Cent – so viel, wie wenn Sie sich am Automaten einen Kaffee ziehen. Von Uwe Gradwohl | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0