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Neue Weltraumpolitik – Aufrüstung und Rohstoffe im All

Gábor Paál im Gespräch mit Antje Nötzold, TU Dresden

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Im Weltraum geht es schon lange nicht mehr nur um Forschung und Prestige. 80 Staaten betreiben heute nationale Raumfahrtprogramme und versuchen, ihre Claims abzustecken.

Längst ist der Orbit auch ein potenzielles Gefechtsfeld, in dem die Militärmächte gegenseitig ihre Satelliten ins Visier nehmen. Völkerrechtlich sind viele Fragen überhaupt nicht geklärt. Denn der Weltraumvertrag wurde 1967 geschrieben – damals dachte noch niemand an private Raumfahrtunternehmen oder daran, dass der zunehmende Weltraumschrott zu einer ernsten Bedrohung wird.

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Die Grenzen zwischen militärischen und zivilen Gütern sind oft fließend: Impfstoff-Knowhow kann für die Herstellung von Biowaffen verwendet, Motoren für Modellflugzeuge können in einer Kampfdrohne verbaut werden. Wie soll die Exportpolitik damit umgehen? Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten verschärfen die Situation.

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Interview mit
Antje Nötzold
Das Interview führte
Gábor Paál
Gábor Paál