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Psychisch krank im Gefängnis – Wie Therapien Suizide und Rückfälle verhindern könnten

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Von Autor/in Sonja Ernst

40 bis 70 Prozent der Häftlinge im Strafvollzug und in U-Haft sind Schätzungen zufolge psychisch erkrankt – genaue Zahlen fehlen. Sie kämpfen mit Süchten, Depressionen, Schuldgefühlen, Ängsten oder Psychosen. Die Suizidrate ist deutlich höher als bei Menschen außerhalb des Strafvollzugs.

Experten des Europarats kritisieren die schlechte psychiatrische Versorgung in deutschen Gefängnissen. Dabei könnten gute Therapien auch das Rückfallrisiko senken.

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