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Reiche Ernte mit weniger Pestiziden – Landwirte müssen umdenken

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Von Autor/in Leonie Jost

Der Verlust vieler Insektenarten hat die Bevölkerung aufgeschreckt und die Politik zum Handeln bewogen. Bis 2030 soll die Landwirtschaft den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel um die Hälfte reduzieren. Sowohl auf EU- als auch auf Bundesebene wurden Strategien dafür beschlossen.

Das soll die Umwelt schonen, die Erntemenge soll aber möglichst gleichbleiben. Wie können Landwirtinnen und Landwirte das erreichen? Und können wir in Zukunft womöglich ganz auf den Einsatz von Pestiziden verzichten?

SWR 2022 / 2023

Seit zehn Jahren verbotener Wirkstoff festgestellt Ungewöhnlich viele Pestizide in Blütenpollen im Landkreis Mainz-Bingen

Forschende der Uni Landau haben im Kreis Mainz-Bingen mehr als doppelt so viele verschiedene Pestizide gefunden wie bundesweit üblich.

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Psychologie Bauern im Burn-out – Psychische Belastung von Landwirten

Depressionen oder Burn-out: Psychische Probleme unter Landwirten sind ein Tabu. Neben Zukunftssorgen und pausenloser Arbeit belastet viele Bauern auch der gesellschaftliche Druck.

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Umwelt Biologischer Pflanzenschutz – Acker und Garten ohne Chemie

Nützlinge wie Schlupfwespen oder Fadenwürmer erobern sich auch in der industriellen Landwirtschaft einen Platz als biologische Alternative zu chemisch-synthetischen Spritzmitteln.

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Umwelt So will die EU-Kommission die Zulassung von Pestiziden verändern

In der EU müssen Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln bislang regelmäßig erneuert werden. Der Grund: Es könnten jederzeit wissenschaftliche Erkenntnisse auftauchen, die belegen, dass der Wirkstoff mehr Schaden als Nutzen verursacht, und deswegen vom Markt genommen werden sollte. Die EU plant jetzt, Pflanzenschutzmittel unbefristet zuzulassen.
Stefan Troendle im Gespräch mit Dominik Bartoschek, SWR-Umweltredaktion.

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Ernährung Ist es wichtig, Obst und Gemüse zu waschen? Und was bringt Natron im Waschwasser?

Grober Dreck muss weg, denn keiner mag, wenn beim Verzehr von Salat der Sand zwischen den Zähnen knirscht. Aber wie kriegt man Schadstoffe weg?

Tierwohl KI statt Küken-Tod – So soll eine neue Methode die Früherkennung im Ei revolutionieren

Das Kükentöten ist in Deutschland seit 2022 verboten. Doch die Aufzucht von Bruderhähnen ist für Brütereien kaum profitabel. Nun soll eine KI aus München bereits im Ei erkennen, ob eine Henne oder ein Hahn schlüpft.
Martin Gramlich im Gespräch mit Janina Schreiber aus der ARD Umweltredaktion.

Impuls SWR Kultur

Agrarwirtschaft Wenn Frauen Bauernhöfe übernehmen – Mehr Bio, alte Konflikte

Neun von zehn Höfen sind in Männerhand. Frauen sorgen aber für wichtige Veränderungen in der Landwirtschaft, schaffen etwa mit Hofläden und Ferienwohnungen neue Einnahmequellen.

Das Wissen SWR Kultur

Agrarwirtschaft Wohin sollten die Subventionen in der Landwirtschaft fließen?

Die EU will ihre Agrarförderung kürzen – und stellt damit die europäische Landwirtschaft vor Herausforderungen. Landwirte bangen um ihre Existenz, Forschende warnen vor Rückschritten beim Klima- und Umweltschutz. Wohin steuert die gemeinsame Europäische Agrarpolitik?
Jochen Steiner im Gespräch mit Jens Deppermann, Professor für Agrarpolitik und Ressourcenökonomie an der Technischen Hochschule in Bingen

Impuls SWR Kultur

Rohstoffe Mit Hilfe von Trenn-Toiletten aus Kot und Urin wertvollen Humus machen

In Deutschland werden derzeit in die ersten Häuser neuartige Trenn-Toiletten eingebaut: Sie trennen Kot und Urin – beides wird in speziellen Tanks gesammelt und anschließend in mehreren Schritten zu wertvollem Dünger weiterverarbeitet. Die ersten Kunden warten schon.

Impuls SWR Kultur

Klimawandel Rispenhirse: Hoffnungsträger für die Landwirtschaft

Die Herausforderung ist groß: Landwirtinnen und Landwirte müssen wegen des Klimawandels mit weniger Wasser, mehr Hitze und einem veränderten Markt klarkommen. Doch eine Pflanze gilt als Hoffnungsträger: die Rispenhirse.

Impuls SWR Kultur

Landwirtschaft Agroforst im Weinbau: Bäume stärken Reben – bei gleicher Weinqualität

Weinreben im Schatten von Bäumen: Vitiforstsysteme können die Wasserversorgung und Nährstoffverfügbarkeit für die Reben deutlich verbessern – ohne Veränderung der Weinqualität. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende der Universität Hohenheim in Stuttgart und der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit mehreren Winzerfamilien in Rheinland-Pfalz.
Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Christian Zörb, Fachgebiet Qualität pflanzlicher Erzeugnisse und Weinbau, Universität Hohenheim.

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