Das Wissen

Stickstoff – Ein Element verändert die Welt

Gábor Paál spricht mit der Geoökologin Anne Preger

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Unsere Atemluft besteht zu fast 80 Prozent aus Stickstoff. Ohne dieses Element gäbe es keine Proteine, keine DNA – kein Leben, wie wir es kennen.

Als frühe Gelehrte das erkannten, haben sie immer neue Methoden entwickelt, um möglichst viel Stickstoff auf die Felder zu bringen: erst mit Klee, dann mit Guano – und schließlich mit künstlichem Dünger. Ohne ihn gäbe es heute nicht genug zu essen für acht Milliarden Menschen.

Doch nun ist die Erde überdüngt – in den Meeren wuchern die Algen. Die Ammoniaksynthese – die Technik, die die Welt ernährt – war gleichzeitig kriegsentscheidend: Denn sie diente auch als Grundlage für die Massenproduktion von Sprengstoff und Giftgas.

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Erstmals publiziert am
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Gespräch mit
Anne Preger
Das Gespräch führte
Gábor Paál
Gábor Paál