Winter 2026 | Fiktion

Jossi (AT)

Um an eine begehrte Filmrolle zu kommen, gibt Wanja sich spontan als Jude aus. Und tritt damit eine Lawine von Lügen und kulturellen Missverständnissen los.  

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Stand

Leichtfüßig und unerschrocken geht es in der sechsteiligen Serie „Jossi“ um Identitäten und Zugehörigkeit, um Religion, Einwanderungsgeschichten und einen Meister im Durchwurschteln. Im Mittelpunkt steht Jannik Schümann als erfolgloser Schauspieler Wanja, der sich selbst und seine gesamte russlanddeutsche Familie in ein Lügengespinst verwickelt, weil er allzu wagemutig eine eigentlich gar nicht vorhandene Chance ergreift.   

Vorspiegelungen 

Die Germanns sind als russlanddeutsche Migranten vor bald 30 Jahren nach Berlin gezogen, doch in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ haben sie es bis heute nicht geschafft. Der ambitionierte Wanja ist als Schauspieler so weit unten angekommen, dass er in einem Escape-Room arbeitet und wohnt. Seine Eltern Boris und Sveta betreiben ein Restaurant, das sie nur mit Bilanz- und Kaviarfälschung vor dem Konkurs retten können. Als ein internationaler Streamingdienst ein Casting für die Hauptrolle in einer großen Filmproduktion unter der Regie des amerikanischen Star-Regisseurs Sam Rosenberg ausruft, darf die Rolle aufgrund von Diversity-Richtlinien nur mit einem jüdischen Schauspieler besetzt werden. Kurzerhand gibt Wanja vor, Jude zu sein. Schon beim Nachweis wird es schwierig. Außerdem verliebt er sich in die erfolgreiche und schlagfertige Schauspielerin Dana Gold, die tatsächlich Jüdin ist und Wanjas Lüge nicht auf die Schliche kommen darf. Bei dem Versuch, sich aus dieser Bredouille herauszuwinden, zieht Wanja seine gesamte Familie mit hinein. Allesamt stolpern sie von einer Lüge in die nächste. Als Wanja sich bei einer antisemitischen Attacke zur Wehr setzt, wird er plötzlich zum berühmtesten Juden der Welt ...  

Das Team 

„Jossi“ (AT) ist eine Produktion der Odeon Fiction im Auftrag von SWR und ARTE. Die Drehbücher zu den sechs Episoden schrieben Headautor Jonas Zimmermann, Leo Khasin und Andrej Sorin. In der Regie von Wolfgang Groos spielen Jannik Schümann, Nilam Farooq, Rezo Tschchikwischwili, Marina Weis, Thomas Loibl, Garry Fischmann, Maria Simon, Uwe Preuss, Irina Kurbanova, Sandra Rieß, Arnošt Goldflam, Ljuba Krbová und Hana Frejková. 

 „Jossi” (AT) 

voraussichtlich Winter 2026, sechsmal 30 Minuten, in der ARD Mediathek und bei ARTE 

Hintere Reihe v.l.n.r.: Armin Golisano (Bildgestaltung), Wolfgang Groos (Regisseur), Philip Voges (Produzent)
Hintere Reihe v.l.n.r.: Armin Golisano (Bildgestaltung), Wolfgang Groos (Regisseur), Philip Voges (Produzent) Vordere Reihe v.l.n.r.: Nilam Farooq (als „Dana Gold“), Jannik Schümann (als „Wanja Germann“), Marcel Werner (Producer).

Pressekontakt

Annette Gilcher

E-Mail:
annette.gilcher@SWR.de

Bildkommunikation

Telefon 07221 929 26868
E-Mail:
foto@SWR.de
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SWR